PharaonenGold vom 18. Mai bis 24. November in der Völklinger Hütte

Termin der Woche : Das leuchtende Symbol der Ewigkeit

Am Samstag wird im Weltkulturerbe Völklinger Hütte die Ausstellung „PharaonenGold“ eröffnet.

Ramses II., Tutanchamun, Echnaton und Nofretete: ins Reich der Pharaonen werden die Besucher ab diesem Samstag entführt. Im Weltkulturerbe Völklinger Hütte wartet eine Welt voller herausragender Goldschätze und dem Traum vom ewigen Leben.

„Wir präsentieren herausragende Exponate des Alten Ägypten, die so noch nie gezeigt wurden“, verspricht Generaldirektor Meinrad Maria Grewenig. Von der dritten Dynastie (ca. 2.680 v. Chr.) bis zur Ptolemäischen Periode (306 bis 30 v. Chr.) reichen die Schätze der Ausstellung „PharaonenGold – 3.000 Jahre altägyptische Hochkultur“. „Wir sind überglücklich, erneut einen derartigen Schatz von Weltklasse-Exponaten in Völklingen zeigen zu können“, so Grewenig.

Die Pharaonen standen im Zentrum der altägyptischen Kultur und stammten nach ihrer Vorstellung von den Göttern ab. Zu diesen sagenumwobenen Gottkönigen zeigen die Veranstalter nach eigener Aussage 160 teils einzigartige Exponate. Ein seltener Einblick eröffne sich den Besuchern in die Welt der Pharaonen, ihres Hofstaates und ihrer Beziehung zu Gold.

Das Edelmetall steht im Vordergund. Für die alten Ägypter hatte es außergewöhnlich große religiöse und symbolische Kräfte. Gold steht als Symbol der Ewigkeit und das heiligste Metall der alten Ägypter. Es wird deshalb auch als das „Fleisch der Götter“ bezeichnet.

Die Goldexponate erzählen von der Götter- und Vorstellungwelt der alten Ägypter. Die Magie des Edelmetalls beruhte für sie nicht auf dem materiellen Wert, sondern auf seiner Symbolkraft. Könige, Prinzessinnen oder Hofbeamte haben es als Schmuck getragen und es wurde ihnen mit ins Grab gegeben. Gold sollte Könige und weitere Würdenträger im Diesseits und Jenseits begleiten.

Zu den faszinierendsten Vorstellungen der altägyptischen Mythologie zählt, so die Ausstellungsmacher, die ‚Nachtfahrt‘ des Sonnengotts Re. Mit der Nachtbarke machte der Gott sich auf die Reise durch das Nachtreich der Unterwelt, um am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang wiedergeboren zu werden.

Königin und Göttin Nofretete thront auf einem Siegelring (1.387–1.350 v. Chr.). Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte/Archiv

Auf Erden sorgten die Pharaonen im Glauben der alten Ägypter für die Ordnung und Ausgewogenheit der Welt und hielten diese im Innersten zusammen. Die Grabbeigaben aus Gold sollten die Pharaonen unsterblich machen.

Die Ägypter waren die ersten Menschen, die das Edelmetall bearbeiteten. Ihre Kunstwerke seien herausragende Meisterwerke, so der Veranstalter. Viele Schätze seien durch Grab-Plünderungen verloren gegangen. Und doch würden die erhaltenen Goldschätze einen umfassenden Eindruck von der hochentwickelten Fähigkeit altägyptischer Goldarbeiter und Juweliere zeigen.

Zur weiteren Faszination der Pharaonen zählen Pyramiden, wie die Chephren-Pyramide, legendäre Gräber sowie Goldschätze, wie die des Tutanchamun.

Bis zum 24. November können die Exponate im Weltkulturerbe besichtigt werden.

Täglich 10 bis 19 Uhr; Besucherservice: Tel. (0 68 98) 9 10 01 00;

Die Exponate der neuen, großen Ausstellung in Völklingen werden im Ambiente der Gebläsehalle gezeigt. Foto: Weltkulturerbe Völklinger Hütte / Franz Mörscher/Franz Mörscher

www.voelklinger-huette.org

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