Neue Ausstellung in der Völklinger Hütte: Pharonen-Gold

Ausstellungstipp : Goldschätze aus dem Alten Ägypten im Eisenwerk

Ab 18. Mai zeigt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte die neue Ausstellung „Pharaonen Gold.“

Im Jahre 1994 wurde die Völklinger Hütte zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. 2019 feiert das ehemalige Eisenwerk nun seinen 25. Geburtstag als Industriedenkmal mit Goldschätzen aus mehr als drei Jahrtausenden. Am Samstag, 11. Mai, wird die große Kulturausstellung der Saison 2019 „Pharaonen Gold. 3 000 Jahre altägyptischer Kultur“ eröffnet.

Die 140 Werke stammen aus internationalem Privatbesitz und bilden die größte Anhäufung von einzigartigen und magischen Goldexponaten aus dieser Epoche.

„Wir werten dieses Vertrauen als Anerkennung unserer Arbeit der letzten Jahre und Jahrzehnte mit hochkarätigen Ausstellungen zur Kultur der Kelten, der Inka oder der buddhistischen Kunst“, sagt Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Nach der erfolgreichen Schau „Ägypten – Götter. Menschen. Pharaonen.“ in den Jahren 2014/2015 mit Meisterwerken aus dem Museum Egizio Turin ist „Pharaonen Gold.“ die zweite zur Kultur des Alten Ägypten.

Zu den Exponaten gehört das Werk von Göttin Hathor aus massivem Gold. Sie galt als eine der bekanntesten Gottheiten. Symbolisch ist sie verbunden mit den Prinzipien von Liebe, Schönheit, Musik, Tanz, Mutterschaft und Freude und besitzt eine besondere Beziehung zum Pharao.

Weitere Infos gibt es unter

www.voelklinger-huette.org

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