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Fotografien von Günter Zint im Deutschen Zeitungsmsueum in Wadgassen

Ausstellung : Die wilden Zeiten der Bundesrepublik

Im Deutschen Zeitungsmsueum in Wadgassen sind Fotografien von Günter Zint zu sehen.

Unter dem Titel „Wilde Zeiten“ sind noch bis 27. September Fotografien von Günter Zint im Deutschen Zeitungsmuseum in Wadgassen zu sehen. Zint gilt als einer der bekanntesten deutschen Nachkriegsfotografen. Viele seiner Arbeiten sind Teil des kollektiven Gedächtnisses geworden, zum Beispiel die Aufnahme der Beatles vor dem Hamburger Star-Club oder die Bilder protestierender Studenten in Berlin 1968.

„Ich will Realität zeigen, meine Bilder sind Gebrauchs-Fotografien“, sagt Zint über seine Arbeiten. Im Mittelpunkt stehen Motive aus dem Hamburger St.-Pauli-Kiez sowie Fotos der Studenten-, Friedens- und Anti-Kernkraft-Bewegung.

Günter Zint, 1941 geboren, versteht sich selbst als politischer Fotograf. Er gilt als Vorreiter eines sozialengagierten und aufklärerischen Bildjournalismus der jungen Bundesrepublik. Er war Hausfotograf im Hamburger Star-Club, arbeitete unter anderem für den „Stern“, den „Spiegel“ und „Konkret“, gründete die „St. Pauli Nachrichten“ und das St. Pauli Museum.

Zint ist fast immer Teil des Geschehens und genau dann zur Stelle, wenn es gerade losgeht. Wenn unbekannte Musiker wie Jimi Hendrix und die Beatles die musikalische Weltbühne betreten – oder wenn der Inhalt eines Wassereimers treffsicher auf dem Helm eines Polizisten landet. Die Ausstellung führt den Besucher zurück in die wilden Zeiten der Bundesrepublik.

„Wilde Zeiten. Fotografien von Günter Zint“ ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Günter Zint und dem Deutschen Zeitungsmuseum. Eintritt frei.

Öffnungszeiten: Di.-So. 10-16 Uhr. Infos unter Tel. (0 68 34)
9 42 30; info@deutsches-zeitungsmuseum.de.