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Strandbäder vor wilder Kulisse

Strandbäder vor wilder Kulisse

Rügen ist bekannt für seine Kreidefelsen. Neben den imposanten Gesteinsformationen können Urlauber hier aber auch Villen, Kurhäuser und Seebrücken mit Elementen aus Klassizismus und Jugendstil bestaunen.

Wer sich für Baukunst interessiert, sollte nach Rügen fahren. Ein Jagdschloss, eines der ersten Fertighäuser der Welt, eine ehemalige Kasernenanlage: Die Ostseeinsel hat architektonische Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Bereits um 1830 kamen die Gäste des Fürsten zu Putbus nach Binz , um hier zu baden. Dessen Jagdschloss Granitz war damals ein beliebtes Reiseziel für Adelige und Prominente. Seine Attraktivität hat es bis heute nicht verloren: Mit über 250 000 Besuchern im Jahr ist es das meistbesuchte Schloss in Mecklenburg-Vorpommern.

Das erste Hotel im Ort, das heutige Haus Karin, wurde 1876 von einem Kapitän namens Potenberg gebaut. Als Binz 1885 offiziell zum Seebad wurde, löste das einen Bauboom aus: Strandpromenade, Seebrücke, Kurhaus und Logierhäuser im Villenstil entstanden - es war die Blütezeit der sogenannten Bäderarchitektur. Viele der Bauwerke, mehrgeschossige, weiß getünchte Bauten mit verspielten Fassaden, Balkonen und Veranden, prägen bis heute das Ortsbild und verleihen ihm jenes mediterrane Flair, dem Binz den Beinamen "Nizza des Nordens" verdankt.

Ein Spaziergang auf der Strandpromenade versetzt die Menschen in eine andere Zeit. Dabei stoßen sie auch auf die Villa Undine. Sie ist eines der frühen sogenannten Wolgasthäuser auf Rügen, die als erste Fertighäuser gelten. Ihren Namen erhielten sie von einer Werft in Wolgast. Dessen Besitzer, der Schiffbaumeister Heinrich Kraeft, hatte am Ende des 19. Jahrhunderts die Idee, Fertigteilhäuser zu bauen, die sogar per Katalog bestellbar waren.

Am südlichen Ende der Promenade liegt ein Ufo am Strand - zumindest sieht es auf den ersten Blick so aus. Die Schalenkonstruktion stammt von Ulrich Müther , einem Vertreter der architektonischen Moderne. 1981 als Rettungsturm errichtet, dient es heute als Außenstelle des Binzer Standesamtes. Wer dem Binzer Seeufer hingegen in Richtung Norden folgt, stößt auf einen unfertigen Riesenbau. Viereinhalb Kilometer misst der Koloss von Prora. Die nationalsozialistische Organisation Kraft durch Freude wollte hier ein Seebad errichten, in dem 20 000 Menschen gleichzeitig hätten Urlaub machen können.

Ein ganz anderes architektonisches Erlebnis haben Besucher auf dem Baumwipfelpfad auf Rügen. In einer Höhe von vier bis 17 Metern können Urlauber hier Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt des Buchenmischwaldes gewinnen.

Wir verlosen heute vier Übernachtungen für zwei Personen in einem Doppelzimmer "Landseite" im Vier-Sterne Superior Rugard Strandhotel in Binz . Im Gewinn enthalten ist unter anderem die kostenfreie Nutzung der Badelandschaft. Der Gutschein ist auf Anfragen und Verfügbarkeit ein Jahr gültig. Die gesetzlichen Feiertage und die Hauptsaison sind ausgeschlossen.

Sie wollen gewinnen? Dann beantworten Sie an unserem Reiserätseltelefon einfach folgende Frage: Welchen Beinamen trägt das Ostseebad Binz aufgrund seines mediterranen Flairs?

Die Reise nach Achenkirch hat Gisela Schlemmer aus Blieskastel gewonnen.

Weitere Infos: First Class Rugard Strandhotel Binz , Hotel Arkona Dr. Hutter e.K., Strandpromenade 62, 18609 Binz / Rügen, Tel. (038) 393 56 - 0, www.rugard-strandhotel.de .

Zum Thema:

Gewinn-Hotline (01 37) 8 37 34 56 Liebe Rätselfreunde! Wenn Sie das Lösungswort wissen, dann rufen Sie die Gewinn-Hotline des Pfälzischen Merkur unter Tel.: (01 37) 8 37 34 56 an. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Leitungen sind von Samstag, null Uhr, bis Dienstag, 24 Uhr, für Sie offen. Der Anruf kostet 50 Cent aus dem deutschen Festnetz. Viel Glück!