So gelingt der Zeltaufbau bei Sturm und starkem Wind

Tipps fürs Camping : So gelingt der Zeltaufbau bei starkem Wind

Wenn es stürmt

Wenn es stürmt, ist es sehr schwierig, ein Zelt aufzubauen, aber wer einige Ratschläge berücksichtigt, schafft es trotzdem. Es sei wichtig, das Zelt beim Ausbreiten sofort mit Heringen sichern, rät die Zeitschrift „Outdoor-Magazin“. Leere Packbeutel seien sofort zu verstauen, damit sie nicht davonfliegen.

Wichtig sei ein fester Untergrund, in dem die Heringe gut halten. Moosboden sei beispielsweise tabu. Die Metallanker müssten sich mit der Schuhsohle in die Erde drücken lassen und möglichst mit einem großen Stein beschwert werden.

Bei Sturmgefahr ist es den Camping-Experten zufolge wichtig, den Zelteingang zur Windschattenseite auszurichten. Zur Anbringung des Außenzeltes stelle man sich am besten mit dem Rücken zum Wind und halte es mit ausgebreiteten Armen hoch. So werde es von der Luft getragen und könne durch Drehen an das Innenzelt angepasst werden.

Vor allem die Sturmleinen auf der Windseite müssten fest verankert sein, heißt es weiter. Dazu werden die Heringe schräg gegen die Windrichtung so weit in den Boden gedrückt, so dass nur noch ihr Kopf zu sehen ist. Generell sei es ratsam, ein neues Zelt zuerst in Ruhe zu Hause im Garten aufzubauen, um alle wichtigen Handgriffe einzuüben.

(dpa)
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