Reisende müssen sich über Roaming-Gebühren informieren

Mainz · Innerhalb der Europäischen Union sind die Roaming-Kosten für Handys überschaubar geregelt. Es gelten Einheitspreise und auch bei der Datennutzung gibt es eine Preisobergrenze. Doch wer seine Ostertage außerhalb der EU verbringen will, sollte vor dem Abflug die Kosten überprüfen, rät die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.Außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums können die Preise für Mobilfunk und Datenverkehr um ein Vielfaches höher sein.

Je nach Urlaubsland lohnt es sich, einen Blick auf die Reise- oder Auslandspakete der Mobilfunkanbieter zu werfen. Sie enthalten meist ein Kontingent aus Mobilfunkminuten, SMS und Datenverkehr zum Festpreis, garantieren feste Minutenpreise oder Datenpakete gegen Gebühr.

Ein Sonderfall sind Flugzeuge und Schiffe. Hier gelten die Tarife der Fluglinien und Reedereien, da die Verbindungen über Satellitenfunk abgewickelt werden. Nach Angaben der Verbraucherschützer können auf Schiffen zwischen zwei und sieben Euro pro Gesprächsminute fällig werden. Als Sicherheitsmaßnahme gegen ungewollt hohe Kosten helfe es, die automatische Netzwahl des Telefons zu deaktivieren, bevor man an Bord geht.

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