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Königin der Weltmeere

Königin der Weltmeere

Seit 1998 hat die Passat einen festen Platz im Hafen von Travemünde. Die Viermastbark dient heute als Museumsschiff. Als sie noch über die Meere schipperte, zeigte ihr der Alte Leuchtturm des Lübecker Stadtteils den Weg. Auch er wurde zum Museum umfunktioniert.

Er sieht aus wie ein großer Felsbrocken, der vor der Travemünder Strandpromenade aus dem Wasser ragt. Doch der Mövenstein ist etwas Besonderes. Nur zwei Fünftel des über 40 Tonnen schweren Findlings ragen aus dem Wasser - noch, denn in dreißig Jahren dürfte er gänzlich in der Ostsee versunken sein. Seinen Namen verdankt das Naturdenkmal dem Riesen Möves (auch Möwes), der der Sage nach vor Travemünde Steine ins Meer warf. Thomas Mann hat dem Felsen ein literarisches Denkmal gesetzt: In seinem Roman Die Buddenbrooks trafen sich zwei der Hauptfiguren dort, "wo die Wellen am ‚Möwenstein‘ ihren Gischt hoch emporschleuderten". Seit Mitte der 1950er Jahre ist der Mövenstein Teil eines Damms.

Aufgrund seiner Lage an der Lübecker Bucht ist Travemünde , ein Stadtteil der Hansestadt Lübeck, ein beliebtes Ziel für Menschen mit Sehnsucht nach dem Meer. Anfang des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Badegäste an den Ostseestrand. Der breite Sandstrand und die 1,7 Kilometer lange Promenade laden zum Verweilen ein. Ein zweiter Strand befindet sich am Ostseeufer des Priwalls, der Halbinsel an der Travemündung. Bei Regen bietet sich ein Besuch der Ostseestation Priwall an. Mehrere Aquarien präsentieren das Leben im Meer.

Sehenswert ist auch die Viermastbark Passat, die seit 1998 im Hafen liegt und als Wahrzeichen Travemündes gilt. Nach ihrem Stapellauf 1911 war sie unter anderem als Weizentransporter zwischen Australien und Europa sowie als Segelschulschiff zwischen Europa und Südamerikas Ostküste bis 1957 auf den Weltmeeren unterwegs. Heute steht das Schiff unter Denkmalschutz. In ihm ist ein Museum untergebracht, das von der Geschichte der Viermastbark erzählt.

Für maritimes Flair sorgt auch der Alte Leuchtturm. 1539 wurde er erbaut, um den Schiffen den Weg zu weisen. 31 Meter hoch ist das Kulturdenkmal, das heute ein Museum für Leuchtfeuertechnik beherbergt und von der Balustrade im obersten Stockwerk einen Panoramablick auf die Ostsee bietet.

Das neue Leuchtfeuer ist nicht weit davon entfernt: Es befindet sich auf dem benachbarten Maritim-Hochhaus. Werden die Funkmasten auf dem Dach mitgerechnet ist der Gebäudekomplex 125 Meter hoch. Seit über 40 Jahren bestimmt das Hochhaus das Bild Travemündes. Das Leuchtfeuer auf 114,7 Metern Höhe ist über 25 Kilometer weit zu sehen. Es gilt als das höchste seiner Art in Europa.

Wir verlosen einen Wochen-Aufenthalt (sieben Nächte) in einem Ferienhaus im Ferienpark Travemünde . Im Gewinn enthalten ist der Mietpreis für bis zu vier Personen und ein Komfort-Paket. Der Gewinngutschein kann nach Verfügbarkeit eingelöst werden. Reservierungen sind ab zwei Monate vor dem gewünschten Anreisedatum möglich.

Sie wollen gewinnen? Dann beantworten Sie an unserem Reiserätseltelefon einfach folgende Frage: Wie heißt die Viermastbark, die als Wahrzeichen Travemündes gilt?

Die Reise ins Eisacktal hat Hermann Redweik aus Illingen gewonnen.

Weitere Infos: Landal GreenParks, Tel. (0 18 06) 70 07 30 (Festnetz € 0,20/Anruf; mobil max. € 0,60/Anruf), E-Mail: info@landal.de.

landal.de

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Gewinn-Hotline (0137) 837 34 56Liebe Rätselfreunde! Wenn Sie das Lösungswort unserer heutigen Rätselfrage wissen, dann rufen Sie einfach die Gewinn-Hotline des Pfälzischen Merkur unter Tel.: (01 37) 8 37 34 56 an. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.Die Leitungen unseres Rätseltelefons sind von Samstag, null Uhr, bis Dienstag, 24 Uhr, für Sie offen. Der Anruf kostet 50 Cent aus dem deutschen Festnetz. Viel Glück!