Henna-Tattoos können allergische Reaktionen hervorrufen

Allergische Reaktionen : Henna-Tattoos bergen Risiko für die Haut

Henna-Tattoos sind beliebte Urlaubssouvenirs. In der Regel verschwinden die Zeichnungen auf der Haut nach wenigen Wochen. Doch Urlauber gehen dabei ein Risiko ein, denn unter Umständen kann die Farbe eine allergische Reaktion auslösen.

Davor warnt die Aktion Das sichere Haus (DSH), die sich für Gesundheit und Sicherheit im Haushalt und in der Freizeit einsetzt.

Um die Einwirkzeit zu verkürzen, werde der aus einer Pflanze hergestellten Hennapaste oft der schwarze Farbstoff Paraphenylendiamin (PPD) beigemischt. Dieser gilt laut DSH als Kontaktallergen. Ein Hinweis auf PPD seien eine kurze Einwirkzeit von zwei Stunden oder weniger sowie die schwarze Farbe. Natürliches Henna sei dagegen rotbraun und müsse etwa acht Stunden einwirken.

Bei allergischen Reaktionen können laut DSH Rötungen, Juckreiz und Bläschen auftreten, im Einzelfall nässe oder verkruste die Haut. Zeigten sich solche Symptome, raten die Experten, sofort einen Arzt aufzusuchen. Im schlimmsten Fall drohe ein allergischer Schock. Als erste Maßnahme helfe es, die Stelle zu kühlen.

PPD kann in geringen Mengen auch in Haarfärbemitteln, Textilien und Kunststoffen vorkommen. Im Zweifel ist es daher laut DSH wichtig, im Voraus etwa bei Kosmetika einen Allergietest zu machen.

(dpa)
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