Geldabheben kann auf Reisen wegen Gebühren und Wechselkursen teuer werden

Reisekosten : Geldabheben kann teuer werden

Für Urlauber ist es empfehlenswert, Wechselkurse und Gebühren im Blick zu haben.

Für Urlauber wird es beim Geldabheben am Automaten im Ausland immer dann teurer, wenn die sogenannte Sofortabrechnung akzeptiert wird, so die Stiftung Warentest. Wird der abgehobene Betrag direkt in die Heimwährung umgerechnet, ist der Wechselkurs meist deutlich schlechter als der, mit dem die Heimatbank abrechne, so die Verbraucherorganisation.

Die Sofortumrechnung, die in der Fachsprache Dynamic Currency Conversion (DCC) genannt wird, kann beim Abhebevorgang abgelehnt werden. Auch wer im Geschäft mit Kreditkarte zahlt, solle darauf achten, dass die Landeswährung auf dem Display erscheint, so die Stiftung Warentest.

Gebühren für das Geldabheben werden zunehmend auch in den europäischen Ländern fällig. Erscheint die auf dem Bildschirm angezeigte Abgabe zu hoch, können Urlauber laut Stiftung Warentest den Vorgang abbrechen und eine andere Bank aufsuchen.

Sparen könnten Reisende auch bei der Wahl ihrer Bankkarte. Gerade für Personen, die oft reisen, lohne sich eine spezielle Karte, deren Einsatz im Ausland keine oder nur geringe Gebühren kostet. Generell sei es aber empfehlenswert, sich im Urlaub nicht nur auf ein Zahlungsmittel zu verlassen, so die Verbraucherorganisation.

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