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Ein Fehltritt führt zum Traualtar

Freiburg. Freiburg ist von vielen Wasserläufen durchzogen. Und wer hineintritt, muss nach einer Sage in der Stadt heiraten. Katharina Rolshausen

Ein falscher Schritt und schon wollen manche die Hochzeitsglocken läuten hören: Wer in Freiburg aus Versehen in ein "Bächle" tritt, wird der Sage nach einen Bewohner oder eine Bewohnerin der Stadt heiraten. Und die Gefahr ist groß, denn die historische Altstadt ist von den kleinen Wasserläufen durchzogen. Die Gesamtlänge der Bächle beträgt 15,5 Kilometer, neun davon verlaufen oberirdisch. Sie dienten früher der Versorgung mit Brauch- und Löschwasser. Heute sind die flachen Rinnen, die zwischen 15 und 75 Zentimeter breit sind, ein Wahrzeichen der Stadt.

Ein anderes ist das Münster "Unserer Lieben Frau". Das rund 800 Jahre alte Gotteshaus gilt als architektonisches Meisterwerk der Gotik. 116 Meter misst der Turm, der vom Schweizer Kunsthistoriker Jacob Burckhardt als "schönster Turm auf Erden" bezeichnet wurde. Zu den Kirchenschätzen zählen der Hochaltar von Hans Baldung Grien und die Glasmalereien aus der Entstehungszeit des Münsters.

Ein Spaziergang durch die Altstadt ist ein Muss für Freiburg-Besucher. Beliebter Ausgangspunkt dafür ist der Rathausplatz mit dem Alten und dem Neuen Rathaus, in dessen Türmchen täglich zur Mittagsstunde 25 Glocken läuten Sehenswert ist auch das Haus zum Walfisch in der Franziskanergasse, in dem einst der niederländische Gelehrte Erasmus von Rotterdam lebte. Es beeindruckt mit seinem prächtigen spätgotischen Portalerker. Die Fassade ist ebenso rot, wie ein anderes auffallendes Gebäude am Münsterplatz: das Historische Kaufhaus. Treppengiebel, spätgotische Vorhangbogenfenster und überwölbte Arkaden sowie Habsburger-Wappen und Figuren zieren das architektonische Schmuckstück.

Weitere Stationen auf dem Altstadt-Rundgang sind die pittoreske Konviktstraße mit ihren mittelalterlichen Häusern und das Augustinermuseum, das aus einer ehemaligen Klosterkirche entstanden ist. Der moderne Bau beherbergt eine umfangreiche Kunst-Sammlung vom Mittelalter bis zum Barock sowie Malerei des 19. Jahrhunderts. Ein ehemaliges Schloss ist das Archäologische Museum. In dem 1861 erbauten Colombischlössle sind altsteinzeitliche Frauenstatuetten, Kostbares aus keltischen Fürstengräbern, Zeugnisse römischer Errungenschaften und regionale Funde aus dem Frühmittelalter zu sehen.

Genießer schätzen die Weinkultur in Freiburg. Die Weinanbaugebiete am Kaiserstuhl, am Tuniberg, im Markgräflerland und am Schlossberg direkt in der Stadt bieten vielen Rebsorten optimale Bedingungen. Getrunken und gefeiert wird unter anderem beim Freiburger Weinfest. Vom 6. bis zum 11. Juli präsentieren sich Winzergenossenschaften und Weingüter aus der Region am Freiburer Münster.

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Zum Thema:

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