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Angebot an Privat-Unterkünften steigt

Angebot an Privat-Unterkünften steigt

In Deutschland gibt es mehr als 100 000 Angebote auf der Internet-Übernachtungsplattform Airbnb.

Wer auf Reisen statt im Hotel lieber günstig wohnen will, kann seit 2008 auf Airbnb zurückgreifen. Die Webseite vermittelt zwischen Menschen, die für einen kurzen Zeitraum eine Unterkunft suchen (beispielsweise auf Städtereisen) und Anbietern, die ihren eigenen Wohnraum für eine gewisse Zeit zur Verfügung stellen wollen.

Reisende haben so oft den Vorteil, dass sie neben einer Unterkunft auch noch den Kontakt zu Einheimischen finden, die bestens über den jeweiligen Ort Bescheid wissen und vielleicht dazu bereit sind, dieses Wissen mit ihnen zu teilen. Viele Nutzer haben auch den Eindruck, in einer Wohnung einen besseren Einblick in das "echte" Leben des Reiseziels zu erhaschen.

Angebote bei Airbnb müssen dabei nicht zwingendermaßen normale Wohnungen oder Ferienhäuser sein - wer Glück hat, findet außergewöhnliche Unterkünfte, wie beispielsweise Villen, Baumhäuser, Hausboote oder sogar richtige Schlösser.

Die Zahl der Airbnb-Angebote in Deutschland ist mittlerweile auf mehr als 100 000 gestiegen. Mit 22 000 Privatunterkünften hat Berlin die meisten Airbnb-Inserate, wie das Unternehmen mitteilt. Danach folgen München mit 9000 Angeboten und Hamburg mit 7000 Unterkünften. Die größten prozentualen Zuwächse gab es in den vergangenen Monaten in den Seebädern an der Nord- und Ostseeküste. In Binz auf Rügen finden Urlauber derzeit beispielsweise rund 320 Unterkünfte bei Airbnb - ein Wachstum von mehr als 480 Prozent im Vergleich zum März letzten Jahres. Der Name des Unternehmens lautete ursprünglich einmal Airbedandbreakfast, was sich zusammensetzt aus den Vokabeln "Airbed" (Luftmatratze) und "Breakfast" (Frühstück), und außerdem ein Wortspiel mit "Bed and Breakfast" darstellt. Übersetzt wird daraus eine schlichte Frühstückspension. 2009 wurde der Name schließlich zu Airbnb vereinfacht.