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Allein in die Berge: Route hinterlegen ist Pflicht

Planegg. Bei Solo-Touren in die Berge sollten Wanderer unbedingt bei einem Dritten ihre Route hinterlegen und angeben, zu welcher Zeit sie zurück sein wollen. Nur dann könnten Bergrettung und Polizei nach einem Unfall zügig nach dem Vermissten suchen, erklärt der Deutsche Skiverband (DSV). Wanderer tragen sich zudem am besten immer in Hütten- und Gipfelbüchern ein. Auch diese Angaben könnten Aufschluss über den Aufenthalt eines Vermissten geben. Agentur

Generell sei es besser, mindestens zu zweit statt allein in den Bergen unterwegs zu sein. So könne bei einem Notfall einer Hilfe holen und den Verletzten versorgen. Laut DSV sollte dennoch jeder Bergsportler selbst entscheiden dürfen, ob er alleine wandern will. Wichtig sei, die Route und die eigene Kondition abschätzen zu können. Denn oft werde die Bergwacht gerufen, weil Wanderer vor Erschöpfung schlicht nicht mehr weitergehen können.