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Praxis für Podologie Michaela Hornung
Praxis für Podologie Michaela Hornung

Michaela Hornung und ihre Tochter Lena (von links).
Michaela Hornung und ihre Tochter Lena (von links). FOTO: Stefan Holzhauser
Der menschliche Fuß spielt wortwörtlich eine tragende Rolle – das kleine Wunderwerk besteht aus 26 Knochen, 33 Gelenken, 20 Muskeln sowie 114 Bändern und Nerven. sho

Der Fuß ist tagtäglich einer hohen Belastung ausgesetzt – daher ist es extrem wichtig, dass die so beanspruchten Füße regelmäßig gepflegt werden.
Der Fußpfleger beschäftigt sich mit pflegerischen und dekorativen Maßnahmen am gesunden Fuß.
Der Podologe hingegen beschäftigt sich auch mit der medizinisch indizierten Fußbehandlung.
Der Beruf des Podologen zählt zu den Gesundheitsfachberufen.


Der Begriff Podologie wird aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet:

Podo = der Fuß



logie = die Lehre
Die Podologie befasst sich mit der nicht-ärztlichen Heilkunde
am Fuß. Die Ausbildung  ist bundesweit einheitlich geregelt und seit Einführung

des Podologengesetzes im Januar 2002 ist die Berufsbezeichnung „Podologe“ bzw. „Medizinischer Fußpfleger“ geschützt. Nur wer die Ausbildung mit Abschlussprüfung an einer staatlich anerkannten Berufsfachschule absolviert hat, darf den Titel „Podologe“ oder „Medizinischer Fußpfleger“ führen.

Die Zuständigkeitsbereiche eines Podologen sind vielseitig

und umfassen vorbeugende und heilende therapeutische Maßnahmen.

Der Podologe ist in der Lage, sogenannte Risikopatienten (Patienten mit Diabetes, Angiopathie, Polyneuropathie, PAVK, Bluter, Gicht, Rheuma und Marcumar-Patienten)

fachgerecht zu behandeln.

Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig:

• Vorbereitung der podologi-
schen Behandlung ein-
schließlich Hygienemaß-
nahmen

• Anamnese und podologi-
sche Befunderstellung

• Spezielle Behandlungsmaß-
nahmen bei Nagelverände-
rungen: richtiges Schneiden
der Nägel, Behandlung ein-
gerollter und eingewachse-
ner Nägel, Unterstützung
von Mykosetherapien und
verdickten Nägeln, Ortho-
nyxiespangen, Nagelpro-
thetik
• Spezielle Behandlungsmaß-
nahmen bei Hautverän-
derungen: Hyperkerato-
senbehandlungen (Abtra-
gen übermäßiger Hornhaut
und Schwielen), Behand-
lung von Clavi (Hühnerau-
gen) und Verrucae (Warzen)

• Druck- und Reibungsschutz

• Orthesentechnik (Anferti-
gen von langlebigen Dru-
ckentlastungen)

• Allgemeine und individuel-
le Patientenberatung zur
Pflege der Füße

• Dokumentation (Karteikar-
te, interdisziplinäre Zuwei-
sung – Bericht)

Mit dem Fuß beschäftigt sich Michaela Hornung seit 1992.

Die gelernte Arzthelferin ist bereits seit 1992 in der Fußpflege tätig. 1993 machte sie eine Ausbildung zur Kosmetikerin und als 2002 das Podologengesetz in Kraft getreten ist, war für Michaela Hornung klar, dass Sie auch diese Ausbildung machen möchte. 2003 folgte die Praxiseröffnung und 2013 gab es eine Vergößerung der Praxis. Mittlerweile arbeitet auch Tochter Lena Hornung mit, dadurch haben sich auch die Wartezeiten für Termine verkürzt. Beide haben die Podologen-Ausbildung mit einem staatlichen Abschluss. ⇥sho