Verkehrssicherheitsrat erklärt, wie man die Rettungsgasse bildet

Die meisten machen es falsch : Eine Rettungsgasse entsteht nach der Rechte-Hand-Regel

Eine Rettungsgasse zu bilden, ist Pflicht und kann Leben retten. Doch immer wieder bilden Autofahrer sie erst viel zu spät oder falsch. Auf Straßen außerorts oder Autobahnen mit mindestens zwei Spuren je Richtung gilt: Schon bevor sich Rettungskräfte bei einem Stau von hinten nähern, müssen die Fahrer bereits bei Schrittgeschwindigkeit die Rettungsgasse bilden, erklärt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

Dazu fahren die Autos auf der linken Spur nach links und die auf den übrigen Spuren nach rechts. Als Merkhilfe kann die sogenannte „Rechte-Hand-Regel“ dienen: Die Finger der rechten Hand stehen von oben gesehen für die Fahrbahnspuren. Dabei symbolisiert der Daumen die linke Spur, wo die Autos nach links fahren sollen. Alle anderen Finger gehen nach rechts. Die Rettungsgasse liegt zwischen Daumen und Zeigefinger.

Wer nicht rechtzeitig Platz macht, blockiere nicht nur Hilfskräfte auf dem Weg zu den Opfern. Die zu waghalsigen Ausweichmanövern gezwungenen Rettungskräfte können laut DVR weitere Unfälle verursachen, bei denen Menschen zu Schaden kommen.

(dpa)