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| 19:13 Uhr

Studie erklärt steigende Beliebtheit der SUVs

Drei Käufergruppen stehen besonders auf SUVs. Viele junge Leute schätzen diese Fahrzeuge als Erfolgssymbol. Fahrer zwischen 50 und 59 Jahren loben die höhere Sitzposition. Und Mütter mit Kindern favorisieren SUVs als sichere Autos mit attraktivem Design. Foto: Ford
Drei Käufergruppen stehen besonders auf SUVs. Viele junge Leute schätzen diese Fahrzeuge als Erfolgssymbol. Fahrer zwischen 50 und 59 Jahren loben die höhere Sitzposition. Und Mütter mit Kindern favorisieren SUVs als sichere Autos mit attraktivem Design. Foto: Ford FOTO: Ford
Köln. Modelle des SUV-Segments werden von Jahr zu Jahr beliebter. Autohersteller Ford hat jetzt in einer Umfrage ermittelt, welche Käufergruppen sich für die hochbeinigen Fahrzeuge begeistern. Das Ergebnis erstaunt.

(np) Das Segment der SUVs boomt. In Deutschland wählten im vergangenen Jahr rund 599 452 der 3,2 Millionen Neuwagenkäufer ein SUV. Allerdings sind dabei SUVs und Geländewagen zusammengezählt, weil die Grenzen zwischen beiden Fahrzeuggattungen oft nicht mehr wahrnehmbar sind. Die Sport utilitiy vehicles (SUVs - sportliche Mehrzweckfahrzeuge) sind eine Mischung aus Limousine (Komfort) und Geländewagen (höhere Sitzposition, meist Allradantrieb).

2010 wurden hierzulande 295 254 SUVs verkauft, 2014 waren es 529 000 und 2020 sollen es rund 900 000 sein. Bei den SUV-Neuzulassungen im vergangenen Jahr in Deutschland war der VW Tiguan mit knapp 59 000 Exemplaren der Spitzenreiter. Auf Platz zwei kam der eine Nummer kleinere Opel Mokka mit knapp über 31 000 Zulassungen, auf Platz drei der Ford Kuga mit rund 28 500 Registrierungen, gefolgt von der zweiten Generation des Nissan Qashqai mit über 27 500 Exemplaren. Auch größere SUVs sind beliebt wie Audi Q5 (Platz acht mit über 21 000 Exemplaren) und BMW X3/X4 (Platz neun mit knapp 21 000 Fahrzeugen). Große SUVs wie Audi Q7 (rund 8400 Autos), BMW X5 (rund 10 600 Exemplare) und Mercedes ML (über 11 000 Autos) spielen eine kleinere Rolle.

Hinter dem anhaltenden SUV-Boom steht die wachsende Beliebtheit bei ganz unterschiedlichen Käufergruppen. Die steigende Nachfrage von SUVs in Europa geht laut einer Studie von Ford insbesondere auf drei Käufergruppen zurück: 30 Prozent der Mütter , deren Kinder noch zu Hause wohnen, ziehen in Erwägung, ein SUV zu kaufen. Das gilt auch für 23 Prozent der jüngeren Kunden zwischen 17 und 34 Jahren sowie für 20 Prozent der 50- bis 59-Jährigen. Ford hatte in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien 5000 Autobesitzer und Personen, die die Anschaffung eines Fahrzeugs planen, befragt.

Von den Interviewten gaben 82 Prozent an, dass ein SUV für sie nicht länger nur ein Luxusfahrzeug sei. Ergebnisse anderer Umfragen aus den letzten fünf Jahren zeigen, dass SUVs heute als spritsparender und umweltfreundlicher wahrgenommen werden. Fast allen Befragten war klar, dass SUVs in einer Vielzahl von Größen und Ausstattungsvarianten zur Verfügung stehen.

Die Umfrage von Ford hat gezeigt, dass ein SUV für ein Drittel der 17- bis 34-Jährigen inzwischen als Erfolgssymbol gilt. In den vergangenen fünf Jahren ist es für die Hälfte dieser Altersgruppe wichtiger geworden, in einem attraktiven Fahrzeug gesehen zu werden. Für 37 Prozent erfüllt ein SUV diese Anforderung. Die jungen Käufer legen außerdem Wert darauf, ein Fahrzeug zu fahren, das kraftvoll und leistungsstark wirkt. Für 45 Prozent symbolisiert ein SUV diese Kraft. In Deutschland bringen 52 Prozent dieser Altersgruppe ein SUV mit "einem aktiven Lebensstil" in Verbindung.

Über 90 Prozent der Mütter , deren Kinder noch zu Hause wohnen, erklärten in der europaweiten Befragung, für sie sei es wichtiger geworden, dass ihr Fahrzeug ihre Familie schütze. 59 Prozent der befragten Mütter geben an, SUVs vermittelten ein besonderes Sicherheitsgefühl. Wichtig ist rund 80 Prozent der Mütter auch, dass ihr Fahrzeug insbesondere bei schlechtem Wetter gute Fahreigenschaften aufweist. 63 Prozent sind der Ansicht, dass SUVs bei widrigen Wetterverhältnissen ideal seien.

Für 56 Prozent der befragten Mütter ist das Aussehen und Design ihres Fahrzeugs wichtig. 48 Prozent erklärten, dass SUVs ein attraktives Design böten. 46 Prozent der deutschen Mütter ist es zudem wichtig, dass der Fahrspaß nicht zu kurz kommt. Für sie garantiert ein SUV auch Fahrfreude.

Die Käufer zwischen 50 und 59 Jahren schätzen vor allem die höhere Sitzposition in SUVs. Das erklärten in Europa 65 Prozent der Befragten, in Deutschland sogar 71 Prozent. Rund zwei Drittel der 50- bis 59-Jährigen möchten ein Fahrzeug, das sie "überall hinbringt". Dafür sei ein SUV besser als jeder andere Fahrzeugtyp geeignet, erklärten 54 Prozent der Befragten. Für 44 Prozent der älteren Käufer ist ein SUV das ideale Fahrzeug, um einen aktiven Lebensstil zu verwirklichen.