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Nach Kräuterjoint Fahrverbot auch fürs Fahrrad

Nach Kräuterjoint Fahrverbot auch fürs Fahrrad

(np) Nachdem ein Mann eine Kräutermischung mit dem Namen "After Dark" geraucht hatte, fuhr er mit einem Elektrofahrrad durch die Stadt und geriet in einen Wahnzustand. Er zog sich aus und rannte auf der Straße herum.

Die Polizei ordnete eine Blutprobe an.

Der Mann weigerte sich später, an einer MPU teilzunehmen und verzichtete lieber auf seine Fahrerlaubnis. Da die Führerscheinstelle davon ausging, dass er zum Führen eines Fahrzeugs nicht geeignet ist, untersagte sie ihm auch, Mofa und Fahrrad zu fahren. Das Verwaltungsgericht Neustadt bestätigte das Verbot. Der Mann habe nachweislich Stoffe konsumiert, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Durch die Einnahme gehe die Fahreignung verloren. Daher habe die Behörde dem Mann untersagen dürfen, Fahrzeuge aller Art zu führen (Az.: 3 L 1112/15.NW).