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Kia erwartet einen kräftigen Schub beim Absatz

Frankfurt. Kia hat im letzten Jahr hierzulande bei den Neuzulassungen einen Rückgang um vier Prozent verkraften müssen. Mit 53 546 verkauften Fahrzeugen sank der Marktanteil um 0,1 auf 1,8 Prozent. Doch beim koreanischen Importeur herrscht keineswegs Katerstimmung. unserer MitarbeiterinGundel Jacobi

In der deutschen Kia-Zentrale in Frankfurt herrscht zunehmend Zuversicht. Nachdem die Absatzzahlen im vergangenen Jahr aufgrund der Neustrukturierung des Vertriebsnetzes, eines schwächelnden Privatmarkts und kaum vorhandener Modell-Neuheiten zu wünschen übrig ließen, locken jetzt aktuelle Neuheiten zu den fast 400 Händlern in Deutschland.

Soeben ist der Gelände-Kombi Sorento in dritter Generation erschienen. Der Mikrovan Venga und der Polo-Konkurrent Rio stehen modellgepflegt bereit, und noch im Frühjahr gesellt sich der Kleinwagen Picanto aufgefrischt hinzu. Der kompakte Ceed wird im Sommer überarbeitet, die Mittelklasse-Limousine Optima im Herbst. Im kommenden Jahr wird dann auch eine Kombi-Variante zur Verfügung stehen. Ebenfalls für 2016 ist zudem ein kompaktes Crossover-Modell angekündigt.

Während die Schwestermarke Hyundai auf Brennstoffzellentechnik getrimmt wird - den hochbeinigen ix35 gibt es bereits zu kaufen, wobei das fehlende Wasserstoff-Tankstellennetz allzu hochgesteckte Erwartungen bremst - , setzt Kia auf Elektro-Fahrzeuge. Als reinen Stromer gibt es schon den Soul, und als erster Plug-in-Hybrid wird vermutlich der Optima antreten.

Die Kia-Verkaufsstrategen erwarten für 2015 einen ordentlichen Schub. Bis Jahresende sollen in Deutschland 60 000 Fahrzeuge an die Kunden gebracht werden. Für den europäischen Markt laufen Ceed, Venga und Sportage im slowakischen Kia-Werk Zilina vom Band. Die anderen Modelle kommen aus Korea.

Beim überarbeiteten Rio wurden Kühlergrill, Lufteinlass und Nebelscheinwerfer sachte modernisiert. Hinzu kommen ein markanterer Heckstoßfänger, veränderte Leichtmetallräder sowie neue Polster im Innenraum samt leichtem Chrom-Zierrat an der Armaturentafel. Die überarbeiteten Motoren mit Leistungen zwischen 75 PS/55 kW und 109 PS/80 kW erfüllen jetzt die Abgasnorm Euro 6. Der Rio steht wie gehabt ab 10 990 Euro beim Händler.

Sein etwas höherer Bruder Venga weist nunmehr einen verbreiterten Lufteinlass und das Markenzeichen oberhalb des berühmten Tigernasen-Kühlergrills auf. Auch der Venga trägt einen veränderten Heck-Stoßfänger, die dortigen Leuchten sind im LED-Design ausgeführt, und die Leichtmetallfelgen zeigen aufgehübschte Formen. Zwei Benziner und ein Diesel bieten Leistungen zwischen 90 PS/66 kW und 128 PS/94 kW, allerdings noch nach der Abgasnorm Euro 5. Der Venga kostet ab 14 490 Euro, was einer Preiserhöhung von 300 Euro entspricht. Sowohl Rio als auch Venga sind ab sofort in einem neuen Blauton zu haben.