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Elektroautos nehmen langsam Fahrt auf

Elektroautos nehmen langsam Fahrt auf

Auf dem Pariser Automobilsalon (bis 16. Oktober) zeigen die Hersteller zahlreiche Neuheiten in allen Klassen sowie viele Studien, die oft auf künftige Modelle verweisen. Die Elektromobilität kommt offensichtlich in kleinen Schritten voran.

Bei Alfa Romeo ist die Giulia Veloce mit Allradantrieb und zwei neuen Aluminium-Motoren zu sehen: einem 2,0-Liter-Benziner mit 280 PS und einem 2,2-Liter-Diesel mit 210 PS. Der ab kommendem Frühjahr verfügbare Wagen ist an den neuen Stoßfängern, dem neuen Heckdiffusor mit Doppelauspuff und dem Sportlenkrad zu erkennen.

Audi zeigt den neuen Q5. Er ist größer und leichter geworden und mit neuester Technik ausgestattet. Unter anderen sind Staupilot, Garagenpilot und Laserlicht verfügbar.

Mit kurzen Überhängen, langer Motorhaube, stärkerer Schulterlinie und coupéartigem Dach wirkt der neue A5 Sportback (ab 37 800 Euro) dynamisch. Die zwei Benziner und drei Diesel mit Leistungen von 190 bis 286 PS sollen rund 20 Prozent sparsamer als beim Vorgänger sein.

BMW stellt den überarbeiteten 3er Gran Turismo mit serienmäßigen LED-Scheinwerfern, geänderten Stoßfängern, neuen Rückleuchten und größeren Endrohren vor.

Die Studie BMW Concept X2 verweist auf ein kommendes SUV, das in der Kompaktklasse an den Start gehen wird. Der Wagen wirkt mit langem Radstand, lang gezogener Dachlinie, kurzen Überhängen und stark in Fahrtrichtung geneigten hinteren Dachsäulen (C-Säulen) sehr sportlich.

Citroëns Studie CXperience Concept gibt einen Ausblick auf den kommenden C5 mit coupéartiger Silhouette und neuester Internettechnik. Unter anderem soll das Smartphone den Schlüssel ersetzen.

Dacia hat den Sandero, den Logan und den Logan-Kombi MCV überarbeitet. Der Kühlergrill, die Schürze und die Lichtsignatur wurden vom SUV Duster übernommen. Ebenso der 125 PS starke 1,2-Liter-Benzinmotor.

Hyundai stellt den neuen kompakten i30 mit leicht nach hinten ansteigender Schulterlinie vor. Neu im Programm sind ein 1,4-Liter-Benzinmotor mit 140 PS und ein Doppelkupplungsgetriebe. Der kleinere i10 weist nach dem Facelift einen neuen Kühlergrill und runde LED-Tagfahrleuchten auf. Jetzt können auch Smartphone-Inhalte auf dem Sieben-Zoll-Bildschirm angezeigt werden. Neue Sicherheitsassistenten sind der Kollisionswarner und das Spurhaltesystem.

Mercedes-Benz zeigt die SUV-Coupé-Studie "Generation EQ" mit Allradantrieb, die auf ein künftiges Elektroauto verweist. Die zwei Elektromotoren leisten 410 PS/300 kW. Mercedes stellt eine Reichweite von 500 Kilometern in Aussicht.

Zudem wird das T-Modell der neuen E-Klasse vorgestellt. Die Tuning-Abteilung AMG präsentiert den neuen GT C Roadster mit 557 PS starkem 4,0-Liter-V8. Der Wagen ist ab Frühjahr für schätzungsweise 165 000 Euro erhältlich. Außerdem kann der neue AMG GT R mit 585 PS starkem 4,0-Liter-V8 begutachtet werden.

Opel zeigt das neue Elektroauto Ampera-e. Es soll eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern bieten. Zudem ist das Supreme-Sondermodell des Cabrios Cascada mit 20-Zoll-Rädern in Bicolor-Optik zu sehen. Der neue Peugeot 5008 startet im Segment des kompakten SUVs. Mit 4,64 Metern Länge übertrifft er das bisherige Modell um elf Zentimeter und das ebenfalls neue SUV 3008 um 19 Zentimeter.

Renault hat seinem Elektroauto Zoe ein Facelift spendiert. Eine neu entwickelte Lithiumionen-Batterie ermöglicht bis zu 400 Kilometer Reichweite.

Seat rückt den Ateca X-Perience in den Mittelpunkt. Die Offroad-Version des kompakten SUVs in Olivgrün verfügt über Allradantrieb, wildlederbezogene Sportsitze, geänderte Stoßfänger, Unterfahrschutz und kleine Trittbretter. Der 2,0-Liter-Diesel leistet 190 PS.

Skoda rückt in Paris sein neues allradgetriebenes SUV Kodiaq ins Rampenlicht. Das 4,70 Meter lange Mittelklasse-Modell kommt im nächsten März in den Handel.

Smart zeigt die Elektroversion seines neuen Kleinwagens, die 81 PS/60 kW leistet. Sie wird ab Frühjahr ab 21 940 Euro erhältlich sein. Die Reichweite beträgt bis zu 160 Kilometer.

Suzuki zeigt die dritte Generation des Ignis. Das kompakte SUV weist kantige Fenster, eine gerade Dachlinie und drei breite Sicken an den hinteren Dachsälen auf. Angekündigt ist ein Mildhybridantrieb. Auch hat Suzuki sein Crossovermodell SX4 S-Cross, eine Mischung aus Van, SUV und Kombi, gründlich überarbeitet.

Bei Toyota kann man sich den neuen C-HR anschauen. Der fünftürige Crossover, eine Mischung aus SUV und Coupé, wirkt mit abfallender Dachlinie sowie Sicken und Kanten sportlich. Toyota verspricht eine direkte Lenkung.

Volkswagen zeigt die Studie I.D., einen Kompaktwagen mit markantem Design und 170 PS/ 125 kW starkem Elektromotor. Reichweiten bis 600 Kilometer sollen mit einer Batterieladung möglich sein. Zudem kann der Wagen selbstständig fahren. Diese Funktion soll ab 2025 zur Verfügung stehen. Markteinführung könnte 2020 sein.