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Einmaliger Konsum harter Drogen führt zu Verlust des Führerscheins

Verkehrsrecht : Führerschein weg schon bei einmaligem Drogenkonsum

(np) Der Führerschein ist weg, wenn man harte Drogen konsumiert. Hat man gegenüber der Polizei den Konsum der Droge bestätigt, reicht dies als Nachweis aus. Weitere Aufklärungsmaßnahmen sind dann nicht erforderlich.

Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Greifswald (Az.: 4 B 1699/18 HGW).

Wie die deutschen Verkehrsrechtsanwälte berichten, fiel ein Mann bei einer Verkehrskontrolle auf. Ein Urintest, dem er sich freiwillig unterzog, reagierte positiv auf Amphetamin. Die daraufhin durchgeführte Blutuntersuchung im Krankenhaus war allerdings negativ. Gegenüber der Polizei gab der Mann an, zweieinhalb Wochen zuvor Amphetamin konsumiert zu haben. Später bestätigte er dies nochmals. Ihm wurde daraufhin die Fahrerlaubnis entzogen.

Zu Recht, wie das Gericht feststellte. Der Mann sei ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen. Es reiche aus, dass er den Konsum der harten Droge Amphetamin eingeräumt habe. Eine einmalige bewusste Einnahme harter Drogen genüge, um den Führerschein zu entziehen. Das negative Gutachten im Krankenhaus entkräfte weder den Urintest noch die Angabe des Mannes. Denn während die Werte im Blut innerhalb von Stunden auf Konzentrationen im Bereich der Nachweisgrenze absinken, steige der Wert im Urin ständig an.