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Verbrauchertipp
Fördermittel für barrierefreies Bad

Zum altersgerechten Badezimmer gehört eine Toilette mit Stützgriffen an der Wand, die 28 Zentimeter über der Sitzhöhe angebracht sind.
Zum altersgerechten Badezimmer gehört eine Toilette mit Stützgriffen an der Wand, die 28 Zentimeter über der Sitzhöhe angebracht sind. FOTO: dpa-tmn / Geberit
Bonn. Zuschüsse wieder verfügbar. Antrag muss vor Beginn des Umbaus gestellt werden.

(dpa) Wer sein Badezimmer barrierefrei umbauen möchte, kann wieder Fördermittel einplanen. Über das Programm „Altersgerecht Umbauen“ der KfW-Förderbank lassen sich Zuschüsse für den Umbau beantragen. Darauf weist die Aktion Barrierefreies Bad hin.


Für den Umbau eines Bades beträgt der Zuschuss zehn Prozent der förderfähigen Baukosten, maximal 5000 Euro. Im Rahmen größer angelegter altersgerechter Umbauten im gesamten Haus oder der Wohnung sind bis zu 6250 Euro Förderung möglich.

Beantragen können die Gelder Besitzer von privaten Immobilien, aber auch Mieter. Letztere müssen aber die Zustimmung ihres Vermieters für bauliche Veränderungen einholen. Bewilligt wird der Zuschuss, wenn die Maßnahmen den technischen Mindestvoraussetzungen entsprechen und nachweislich von einem Fachbetrieb durchgeführt worden sind.



Laut KfW stehen für 2018 insgesamt 75 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die Zuschüsse sollen älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib zu Hause ermöglichen. Auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Familien mit Kindern sollen profitieren. Der Förderantrag muss vor Beginn der Umbauten gestellt werden.