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Warmes Wasser geht ins Geld

Hamburg. Hierzulande haben Verbraucher Glück: Sie öffnen den Hahn, und heraus kommt bestes Trinkwasser. Doch auch bei uns sollte man kein Wasser verschwenden, vor allem kein warmes Wasser. Es zu erwärmen, kostet viel Energie. dpa/red

Beim Zähneputzen das Wasser laufen zu lassen oder eine halbe Stunde unter der Dusche zu stehen, verbraucht viel Wasser. Der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe sollte man Wasser sparen.

Im Bad: Die Toilette und die Dusche haben einen großen Wasserverbrauch. Deshalb sollte man am Klo den Sparknopf auch nutzen, wenn schon einer vorhanden ist. Auch für die Dusche gibt es Spartechnik, zum Beispiel spezielle Duschköpfe. "Diese Perlatoren helfen enorm, Wasser zu sparen", erklärt Dirk Petersen von der Verbraucherzentrale Hamburg . Sie mischen dem Wasser Luft bei, so dass der Strahl gleichbleibt, auch wenn weniger Wasser durchfließt. Außerdem könne man das Wasser beim Einseifen abstellen, lautet der Rat von Hartmut Müller von der Verbraucherzentrale Brandenburg.

In der Küche: Zum Geschirrspülen sei die Maschine günstiger, als alles von Hand zu reinigen, sagt Petersen. Neue Spülmaschinen kommen mit sehr wenig Wasser aus. Eine moderne Geschirrspülmaschine mit der Energieeffizienzkennzeichnung A+++ verursacht im Jahr bei 280 Spülgängen etwa 57 Euro Stromkosten und verbraucht 2800 Liter Wasser, das mit etwa elf Euro zu Buche schlägt. Ein altes Gerät kommt auf 92 Euro Stromkosten und verbraucht 4200 Liter Wasser, das 13 Euro kostet. Die Rechnung zeigt, dass der eigentliche Kostentreiber der Energieverbrauch ist, in der Hauptsache die Erwärmung des Waschwassers. Das Gleiche gilt für die Waschmaschine. Ein modernes Gerät mit sechs Kilogramm Fassungsvermögen verbraucht bei 220 Waschgängen im Jahr Strom für rund 36 Euro, ein altes Gerät hingegen 60 Euro. Die Wasserkosten liegen bei etwa 36 und 52 Euro.

Beim Einkaufen: Bei der Herstellung zahlreicher Produkte wird viel Wasser verbraucht. Kaffee und Baumwolle etwa seien sehr wasserintensiv, erläutert Petersen. Flächen für ökologischen Anbau hätten in der Regel einen geringeren Wasserverbrauch. Daher solle man Bio-Produkte wählen. Nach Möglichkeit sollte man auf Plastik verzichten, denn für die Herstellung werde sehr viel Wasser benötigt, sagt Hartmut Müller. Glasflaschen sind demnach besser als Plastikflaschen. Ansonsten sei es aber schwierig, am Produkt zu erkennen, wie viel Wasser für die Herstellung verwendet wurde. Generell solle man Produkte, zum Beispiel Kleidung, so lange wie möglich nutzen.

Beim Autowaschen: Eine Waschanlage gibt nur so viel Wasser ab, wie wirklich benötigt wird. Zudem wird das Waschwasser wieder aufbereitet. "Mit der Handwäsche schadet man der Umwelt", sagt Müller. "Entweder versickert das Wasser in der Erde oder muss aufwendig im Klärwerk aufbereitet werden."

Wer sich sorgt, dass sich die Abflussrohre zusetzen, weil zu wenig hindurchfließt, könne einmal im Monat etwas Essigessenz in den Abfluss gießen, erklärt Müller. "Dadurch setzt sich nicht zu viel Kalk ab, und die Essenz ist komplett abbaubar."