Viele Zierpflanzen können Haustieren gefährlich werden

Berlin · Tierbesitzer müssen sich gut überlegen, was sie in ihrem Garten anpflanzen. Denn viele beliebte Pflanzen sind giftig für Tiere – darunter Osterglocken und Maiglöckchen.

Darauf weist die Tierschutzorganisation Peta hin. Die beiden Frühblüher können Krämpfe und Herzrhythmusstörungen auslösen.

Knabbert ein Tier an einer Tulpe, kann es zu Reizungen der Schleimhäute kommen. Rhododendron löst Erbrechen, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden aus. Auch Koliken sind möglich. Der Buchsbaum verursacht Erbrechen, Durchfall und Krämpfe. Sogar Herzrhythmusstörungen, Atemnot und Kreislaufstillstand sind die Folgen einer Vergiftung mit der Engelstrompete. In schweren Fällen führt das Fressen von Alpenveilchen zum Tod. Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Koliken und Krämpfe. Toxisch seien außerdem der Lebensbaum, Efeu, Rittersporn, die Flamingoblume und Oleander, heißt es weiter. Hyazinthen seien giftig für Hunde und Katzen. Letztere erleiden besonders häufig Vergiftungen, indem sie an Orchideen und lilienartigen Gewächsen im Haus knabbern.

Weitere für Haustiere toxische Zimmerpflanzen sind den Angaben zufolge das Herzblatt, das Fensterblatt sowie Ficusarten wie die Birkenfeige.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort