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Stromsparen im heimischen Arbeitszimmer

Berlin. PC, Laptop, Drucker: Geräte für das Büro zu Hause verbrauchen viel Strom. Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (Dena) verursachen IT-Geräte mittlerweile 16 Prozent des Stromverbrauches deutscher Haushalte. Agentur

Dabei lässt sich bei Computer und Co. mit einfachen Tricks Strom sparen. Etwa beim Kauf eines neuen PCs oder Laptops. Hier ist es laut Dena wichtig, die eigenen Ansprüche zu hinterfragen: Wird der Computer fast nur für Schreibarbeiten genutzt? Dann braucht es keine leistungsstarke Grafikkarte, die auch mehr Strom verbraucht.

Mit einem energieeffizienten 40-Watt-PC mit herkömmlichen Komponenten spart man gegenüber einem 80-Watt-PC mit leistungsstarken Bauteilen rund die Hälfte der Stromkosten. Ein Laptop verbraucht laut Dena im Schnitt 70 Prozent weniger als ein PC.

Flachbildschirme sind energieeffizienter als die alte Röhre. Oft ist der Monitor zu hell eingestellt, dann lässt sich mit Dimmen Energie sparen. Manche Monitore verfügen auch über eine Technik, die die Helligkeit automatisch anpasst. Sinnvoll ist, die Funktion "Monitor ausschalten" zu aktivieren, damit er nach einigen Minuten der Nichtbenutzung in den Stand-by-Modus wechselt.

Auch bei Druckern lässt sich laut Dena Strom sparen. Tintenstrahldrucker haben in der Regel einen geringeren Stromverbrauch als Laserdrucker. Allerdings ist bei manchen Tintendruckern das vollständige Abschalten nicht sinnvoll, weil der Druckkopf beim Start mit Tinte gespült wird - dann sind die Kosten für teure Tintenpatronen höher als die Stromersparnis. Hier sollten sich Verbraucher beim Hersteller erkundigen. Auch über Einstellungen im Betriebssystem des Rechnerslässt sich sparen. Schalten Verbraucher hier Energiesparoptionen zu, lässt sich bestimmen, wann der Computer in einen energiesparenden Zustand versetzt werden soll.