Schutz vor nerviger Werbung

Schutz vor nerviger Werbung

Der Aufkleber "Keine Werbung einwerfen" am Briefkasten hilft nicht gegen persönlich adressierte Wurfsendungen. Dagegen können Verbraucher nur über einen Eintrag in die sogenannte Robinsonliste auf der Internetseite ichhabediewahl.de vorgehen. Sie würden dann immerhin von den Adresslisten der Werbeunternehmen gestrichen, die Mitglied im Deutschen Dialogmarketing-Verband sind, informiert die Verbraucherzentrale Brandenburg.

Kommt weiterhin solche Werbung im Briefkasten an, muss man die Anbieter und Versender direkt anschreiben und die Datennutzung für Werbung verbieten. Das macht man am besten per Einschreiben oder per Fax und einem Sendebericht als Beleg. Das ist auch der Weg bei weiteren Firmen. Allerdings geben viele Verbraucher ihre Adresse persönlich für Werbung frei, indem sie bei einem Vertragsabschluss dem Unternehmen erlauben, die Daten für Werbezwecke zu nutzen. Dem sollte man schon bei Vertragsabschluss widersprechen, betonen die Verbraucherschützer. Wer das versäumt hat, kann es aber jederzeit nach Vertragsabschluss noch nachholen.

Ein Aufkleber mit der Aufforderung "Keine Werbung einwerfen" bewahrt auch nicht vor kostenlosen Anzeigenblättern mit einem redaktionellen Teil. Wer auch das nicht will, muss deutlich sichtbar am Briefkasten oder an der Haustür darauf hinweisen: "Keine Werbung und keine kostenlosen Zeitungen". All das gilt aber nicht bei der abonnierten Zeitung mit beigelegter Werbung .

ichhabediewahl.de/

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