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Gebührenerstattung
Rentenansprüche auch bei Arbeit im Ausland möglich

Berlin. (dpa) Wer außerhalb seines Heimatlandes gearbeitet hat, sollte dies seinem Rentenversicherungsträger melden. Denn auch die Zeiten im Ausland können für den späteren Rentenanspruch relevant sein.

Hierauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin hin.


Grundsätzlich gelte: Eine Rente erhält nur, wer die Voraussetzungen dafür erfüllt. Unter anderem müsse eine sogenannte Mindestversicherungszeit erreicht werden. Dabei zählten auch die Zeiten, die Beschäftigte im Ausland gearbeitet haben. Eine Zusammenrechnung der Zeiten erfolge beispielsweise nach europäischem Gemeinschaftsrecht zwischen den Staaten der Europäischen Union sowie zusätzlich bei Liechtenstein, Island, Norwegen und der Schweiz. Mit vielen anderen Staaten habe Deutschland Sozialversicherungsabkommen geschlossen, wie etwa mit Tunesien, der Türkei, den USA und Australien. Diese enthielten ebenfalls entsprechende Regelungen.

Seien die Voraussetzung für eine Rente erfüllt, zahle grundsätzlich jedes Land die Leistung. Rentenzahlungen könnten daher zeitgleich aus mehreren Staaten erfolgen. Wer trotz Zusammenrechnung keine Rente erhalte, könne sich die gezahlten Beiträge in der Regel erstatten lassen.



(dpa)