Minijobber im Privathaushalt anmelden

Haushaltshilfe : Minijobs im Privathaushalt anzumelden, bringt Vorteile

(dpa) Haushaltshilfen übernehmen viele Aufgaben wie Einkaufen, Kochen, Wäschewaschen und Putzen, wenn ihren Auftraggebern dafür die Zeit oder Kraft fehlen. Diese Tätigkeiten erledigen oft Minijobber.

Ihr Arbeitsentgelt darf den Betrag von 450 Euro pro Monat nicht übersteigen. Damit Privatpersonen sie nicht schwarz beschäftigen, müssen sie ihre Haushaltshilfen bei der Minijob-Zentrale anmelden, erläutert die Deutsche Rentenversicherung Bund.

Von einer Anmeldung profitieren beide Parteien. Beschäftigte haben zum Beispiel Anspruch auf bezahlten Urlaub und Entgeltfortzahlung bei Krankheit, sind bei einem Unfall im Haushalt finanziell abgesichert und erwerben Ansprüche auf Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Dafür zahlt der Arbeitgeber insgesamt 12,74 Prozent an Beiträgen zur Kranken-, Renten- und Unfallversicherung. Hinzu kommt eine zweiprozentige Pauschsteuer. Im Gegenzug kann der Arbeitgeber 20 Prozent der Gesamtausgaben von der Steuer absetzen, maximal 510 Euro pro Jahr.

Eine Haushaltshilfe kann man unkompliziert anmelden, indem man sie im Haushaltsscheckverfahren bei der Zentrale registriert. Das ist online möglich. Die Minijob-Zentrale übernimmt den Großteil der Arbeitgeberpflichten, etwa die Berechnung und den Einzug der Abgaben sowie die Meldung zur Unfallversicherung.

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