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Berlin.

Lüge im Arbeitszeugnis kann teuer werden

(dpa) Der neue Arbeitgeber kann von der alten Firma eines Mitarbeiters Schadensersatz verlangen, wenn im Arbeitszeugnis falsche Angaben gemacht wurden. Darauf weist Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, hin. Ein Beispiel: Die alte Firma hat einem ehemaligen Mitarbeiter im Zeugnis bescheinigt, dass er jahrelang an einer neuen, speziellen Maschine gearbeitet hat. In der neuen Firma wird der Mann an einer solchen Maschine eingesetzt und macht sie kaputt.

Garantie gilt oft länger als Gewährleistung

(dpa) Händler oder Hersteller können ein freiwilliges Garantieversprechen auf ihre Waren abgeben. Die Garantie kann sich aber zum Beispiel nur auf die Funktionsfähigkeit bestimmter Teile beziehen oder nur in einem gewissen Zeitraum gelten. Häufig gelte sie jedoch länger als die zweijährige Gewährleistungsfrist, erklärt die Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer. Verbraucher sollten deshalb die Unterlagen über das Garantieversprechen zusammen mit der Quittung aufbewahren.

Bei Stellenanzeige auf Kontaktdaten achten

(dpa) Wer einen Job sucht, sollte von Stellenanzeigen mit unvollständigen Kontaktdaten des Arbeitgebers die Finger lassen. "Wenn zum Beispiel nur eine E-Mail-Adresse oder eine Handynummer angegeben ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es unseriös ist", sagt Aneta Schikora von der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Immer wieder versuchten Betrüger, Jobsuchende mit unseriösen Stellenanzeigen abzuzocken.