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Kontoauszüge mindestens drei Jahre lang aufbewahren

Kontoauszüge mindestens drei Jahre lang aufbewahren

Verbraucher sollten ihre Kontoauszüge mindestens drei Jahre lang aufbewahren. Dazu sind sie zwar nicht gesetzlich verpflichtet, aber die Belege können Kunden helfen, ihre Rechte durchzusetzen, beispielsweise in einem Streitfall.

"Kontoauszüge dienen genauso wie Kassenzettel als Zahlungsbeleg", sagt Julia Topar vom Bundesverband deutscher Banken.

Geht also der Drucker oder die Waschmaschine während der Garantiezeit kaputt, können Verbraucher auch ohne Kassenzettel nachweisen, wo und wann sie das Gerät gekauft haben.

Wer Aufwendungen von der Steuer absetzen will, sollte die Belege am besten erst entsorgen, wenn der Steuerbescheid vorliegt und die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Das gilt etwa für Anschaffungen im Büro, Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen, Handwerker- sowie Arztrechnungen. Die Kontoauszüge müssen nicht in Papierform in einem Aktenordner abgelegt werden. Wer es lieber digital mag, kann sie auch einscannen oder abfotografieren. "Dann ist nur wichtig, eine Sicherheitskopie zu machen, damit die Daten nicht verloren gehen", rät Julia Topar.

Wer Online-Banking betreibt, kann die Auszüge meist auch Jahre später noch ausdrucken. Denn Banken müssen die Belege mindestens zehn Jahre aufbewahren. Manche bieten ihren Kunden den Service an, die Auszüge rückwirkend auszudrucken. Meist muss man dafür aber eine Gebühr bezahlen.