Gemeinsamer Hund gehört nach Trennung beiden Partnern

Gemeinsamer Hund gehört nach Trennung beiden Partnern

Können sich Ehepartner nach einer Trennung nicht darauf einigen, bei wem der gemeinsam gehaltene Hund bleiben soll, darf einer der beiden das Tier nicht einfach mitnehmen und dem anderen längere Zeit vorenthalten.

Das zeigt ein Prozess am Oberlandesgericht Stuttgart (Az.: 18 UF 62/14).

In dem konkreten Fall stritt ein Ehepaar nach der Trennung um eine Malteserhündin. Beide behaupteten, sich hauptsächlich allein um das Tier gekümmert zu haben. Der Mann hatte die Hündin am Tag des Auszugs der Frau weggebracht, um zu verhindern, dass sie das Tier mitnehmen kann. Die Frau ging vor Gericht. Die Richter entschieden, dass sich beide Partner im wöchentlichen Wechsel um das Tier kümmern dürfen, da die Hündin gemeinsamer Eigentum der Ex-Partner sei.

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