| 20:16 Uhr

Verbraucherrechte
Gäste dürfen Verkaufsschau bei Kaffeefahrten schwänzen

Düsseldorf. (dpa) Veranstalter locken Kunden immer wieder auf Kaffeefahrten, indem sie Geldgewinne, Geschenke und gutes Essen versprechen. Dahinter verbergen sich in der Regel jedoch Verkaufstouren. Gäste einer Verkaufsveranstaltung könnten sich während der Warenpräsentation jedoch absetzen und bis zur Rückfahrt etwas anderes unternehmen, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sie hätten trotzdem grundsätzlich Anspruch auf sämtliche Leistungen, die sie gebucht und bezahlt haben.

(dpa) Veranstalter locken Kunden immer wieder auf Kaffeefahrten, indem sie Geldgewinne, Geschenke und gutes Essen versprechen. Dahinter verbergen sich in der Regel jedoch Verkaufstouren. Gäste einer Verkaufsveranstaltung könnten sich während der Warenpräsentation jedoch absetzen und bis zur Rückfahrt etwas anderes unternehmen, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Sie hätten trotzdem grundsätzlich Anspruch auf sämtliche Leistungen, die sie gebucht und bezahlt haben.


Teilnehmer, die daran gehindert werden, den Veranstaltungsraum zu verlassen, sollten sich nicht scheuen, die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen und Anzeige wegen Nötigung zu erstatten. Hilfreich ist es bei Problemen, vorsorglich die Namen des Busunternehmers und des Fahrers sowie das Kennzeichen des Busses für eine Beschwerde zu notieren.

Wer etwas kauft, kann innerhalb von 14 Tagen ohne Begründung vom Kaufvertrag zurücktreten. Wurden Käufer nicht ordnungsgemäß über ihr Recht auf Widerruf informiert, haben sie sogar ein Jahr und 14 Tage Zeit, um sich von der Vertragsverpflichtung zu lösen. Daher ist es wichtig, auf das im Vertrag verzeichnete Datum zu achten.