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Verbrauchertest: Draufzahlen für Fernseher der Oberklasse lohnt nicht

Verbrauchertest : Draufzahlen für Fernseher der Oberklasse lohnt nicht

(dpa) Bei Fernsehern von Markenherstellern lohnt es sich nicht, für ein Oberklasse-Modell draufzuzahlen. Zu diesem Ergebnis kommt Stiftung Warentest in einem Vergleich von zwei Dutzend großer (55 bis 58 Zoll) und mittelgroßer (49 bis 50 Zoll) TV-Geräte der Hersteller LG, Panasonic, Philips, Samsung und Sony in ihrer Dezemberausgabe. Die Preise lagen zwischen 675 und 2860 Euro.

Kein einziger von zehn Oberklasse-Fernsehern war im Test deutlich besser als ein günstigeres Modell gleicher Größe des gleichen Herstellers. In zwei Fällen war das billigere Modell sogar leicht besser: Für 600 beziehungsweise 150 Euro weniger gab es unterm Strich sogar eine um 0,1 beziehungsweise 0,2 Punkte bessere Note.

Insgesamt schnitten alle getesteten Geräte mit einem „Gut“ ab. Dabei lag der beste Notenwert bei 1,7 und der schlechteste bei 2,5. Käufern raten die Warentester, nicht zu sehr auf die technische Ausstattung zu schauen. Nur scheinbar objektive, vom Hersteller aufgestellte Performance-Indizes oder reine Watt-Angaben würden nichts über die tatsächliche Bild- und Tonqualität aussagen. Es komme darauf an, wie die Einzelteile als Gesamtsystem zusammenarbeiteten. Interessenten sollten zudem kein Modell mit der neuen, noch recht teuren OLED-Technologie wählen, die derzeit kaum große Vorteile bringe.

(dpa)