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Bei Pedelec-Transport droht Explosion

Bei Pedelec-Transport droht Explosion

Der Sommerurlaub steht bevor, und das Elektrofahrrad soll mit. Auf dem Fahrradträger lassen sich Pedelecs mit dem Auto sicher transportieren. Doch Reisende sollten nicht vergessen, für die Fahrt den Akku aus dem Fahrrad zu nehmen.

Denn wie das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) informiert, kann Regenwasser zu Kurzschlüssen bei Lithium-Ionen-Akkus führen. "Aufgrund der hohen Energiedichte ist ein gewisses Risiko von Explosionen und Bränden vorhanden", erklärt Hans-Hermann Drews, Geschäftsführer des IFS.

Vorsichtig müssen Pedelec-Fahrer auch sein, wenn ein Lithium-Ionen-Akku während des Transports beschädigt wird. Heruntergefallene Akkus können ebenfalls in Brand geraten. Besser ist es, den Akku im Auto nicht frei herumliegen zu lassen, sondern ihn sicher zu verstauen.

Zu Problemen kann es auch kommen, wenn der Akku mehrere Monate unbenutzt ist. Dann kann es zu Tiefentladungen, also einer nahezu vollständigen Erschöpfung der Kapazität des Akkus kommen Dauerhafte Schäden bis hin zur völligen Entladung können die Folge sein.

Grundsätzlich sollten Lithum-Ionen Akkus weit entfernt von brennbaren Materialien aufgeladen werden. Das IFS hatte bereits einen Fall untersucht, bei dem ein Ehepaar einen Akku im Hotelzimmer aufgeladen hatte. In der Nacht explodierte das Modul.

Pedelec-Fahrer sollten darüber hinaus auch nur das Ladegerät nutzen, das vom Hersteller mitgeliefert wurde. Geht ein Lithium-Ionen-Akku kaputt, sollte das Modul fachgerecht entsorgt werden. Dabei ist wichtig, die Kontaktflächen abzukleben.