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13 Minuten zu spät zur Arbeit: Abmahnung unverhältnismäßig

13 Minuten zu spät zur Arbeit: Abmahnung unverhältnismäßig

Kommt ein Arbeitnehmer wenige Minuten zu spät, liegt zwar ein Pflichtverstoß vor. Mahnt der Arbeitgeber ihn deshalb schriftlich ab, sei das jedoch unverhältnismäßig, hat das Arbeitsgericht Leipzig entschieden (Az.: 8 Ca 532/15). Eine Frau wurde schriftlich abgemahnt, weil sie 13 Minuten zu spät zur Arbeit gekommen war.

Das wurde in ihrer Personalakte vermerkt. Dagegen wehrte sich die Frau. Die Abmahnung sei unverhältnismäßig, befand das Gericht. Eine Ermahnung sei ausreichend, der Eintrag müsse aus der Personalakte entfernt werden.