Kinder-Uni : Im Audimax blitzt und donnert es

Kinder-Uni : Im Audimax blitzt und donnert es

Am 24. Januar erwarten euch jede Menge Experimente bei der Kinder-Uni. Dann erklären der Roboter Apus und sein Assistent Professor Uwe Hartmann, wie Spielzeuge funktionieren.

Apus ist kein normaler Professor an der Universität in Saarbrücken. Böse Zungen würden sogar behaupten, er sei ein wenig verrückt. Und wer ihn sich genauer anschaut, versteht auch schnell warum. Apus ist ein kleiner blauer Roboter mit sechs Armen – und einer ganz besonderen Mission! Er öffnet die Türen zu allen Geheimnissen, die ihr schon immer einmal über die Uni wissen wolltet.

Der Name Apus hat zwei Bedeutungen. Erstens steht er für „Automatischer Professor an der Universität des Saarlandes“. Zweitens kommt er aus dem Englischen und heißt übersetzt Paradiesvogel. Und das ist Apus ohne Frage. Überall, wo er auftaucht, erregt er gleich jedermanns Aufmerksamkeit. Im Sekundentakt schwirren eine ganze Reihe anderer Menschen um ihn herum und wollen etwas von ihm wissen. Schließlich ist er nicht nur über die Maßen intelligent, als Geheimnislüfter hat er auch einen ziemlich ausgefallenen Beruf.

Aus diesem Grund ist Apus zwar immer furchtbar beschäftigt. Am 24. Januar hat er jedoch einen wichtigen Termin, für den er alles stehen und liegen lässt. Denn bei seiner Vorlesung will er euch auf einer großen Leinwand und gemeinsam mit seinem Assistenten Professor Uwe Hartmann verraten, wie Spielzeuge eigentlich funktionieren.

Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum ein Boomerang zu seinem Werfer zurückfliegt, ein einfaches Stück Holz aber nicht? Oder warum die bunte Scheibe eines Farbkreisels plötzlich weiß erscheint, sobald wir ihn drehen? Und wie funktioniert eigentlich ein Laserschwert, wie es die Helden aus Star Wars benutzen, um gegen Bösewichte zu kämpfen? Um zu verstehen, was da vor sich geht, weihen euch Apus und Professor Hartmann in die faszinierende Welt der Physik ein. Und da gibt es jede Menge zu entdecken.

„Das Tolle an Apus ist, dass er sich nicht so schnell mit einer Erklärung zufriedengibt, sondern immer weiter nachhakt“, erzählt Hartmann. Denn wenn Apus eine Tür voller Geheimnisse öffnet, dann stößt er schon bald auf die nächste. Ein paar dieser Türen möchten die beiden auch bei der Kinder-Uni öffnen. Zu viel wollen sie vorab zwar nicht verraten, so viel sei aber gesagt: Auch eure Hilfe ist dabei gefragt. Denn an diesem Tag wird es sehr viele Experimente im Audimax geben.

„Ich kann euch jetzt schon versprechen, dass es knallen und richtig laut und nass sein wird“, sagt Professor Hartmann. Da kann es auch passieren, dass nur wenige Meter über euren Köpfen echte Blitze durch den dunklen Hörsaal schießen, ein Tornado sein Unwesen in eurer Wasserflasche treibt oder eine Kugel auf einem Berg nicht herunter-, sondern heraufrollt. Und wer schon immer wissen wollte, ob einem die Haare – wie dem Struwwelpeter – im wahrsten Sinne des Wortes zu Berge stehen können, der kommt am besten am 24. Januar vorbei und überzeugt sich selbst.

Übrigens wird euch Apus bei der letzten Vorlesung im Wintersemester nicht alleine mit Professor Hartmann begrüßen. Er konnte auch ein paar seiner Freunde überreden, mitzukommen. Die sind natürlich genauso außergewöhnlich wie Apus selbst und freuen sich schon darauf, eure Bekanntschaft zu machen. Wie jedes Mal bei der Kinder-Uni dürft ihr auch Apus, seinen Freunden und Professor Hartmann Löcher in den Bauch fragen.Wer sich also die Gelegenheit, den einzigen automatischen Professor an der Universität des Saarlandes kennenzulernen, nicht entgehen lassen möchte, der kann sich noch bis zum 14. Oktober einen Platz bei der Kinder-Uni sichern.

kinderuni.saarland

saarbruecker-zeitung.de/kinderuni

Foto: SZ/Baltes, Bernhard
Apus ist der einzige automatische Professor an der Saar-Universität. Am 24. Januar könnt ihr ihn bei der Kinder-Uni kennenlernen. Foto: Uwe Hartmann

www.facebook.de/kinderuni.saar

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