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Zwei von drei Internetnutzern setzen auf Messenger

Zwei von drei Internetnutzern setzen auf Messenger

Textnachrichten sind schön und gut, Nachrichten mit Fotos, Videos und Emojis offenbar aber besser. Beim schnellen Austausch per Smartphone setzen mittlerweile mehr als zwei Drittel aller deutschen Internetnutzer auf Messenger-Apps. Das hat eine repräsentative Umfrage des IT-Verbands Bitkom ergeben.

Demnach ist Whatsapp mit einem Anteil von 63 Prozent der Favorit der Deutschen vor Skype (16 Prozent) und dem Facebook Messenger (15 Prozent). Apples iMessage ist für rund jeden Zehnten das Mittel der Wahl. Der rein auf Bildern und Videos aufbauende Messenger Snapchat wird bislang selten benutzt: Nur rund zwei Prozent gaben an, in den vergangenen vier Wochen eine Nachricht mit dem Dienst versandt zu haben.

Die SMS ist angesichts der Messenger-Konkurrenz weiter auf dem Rückzug. Die Vorteile der Messenger gegenüber der SMS: Neben Bildern und Fotos, Videos und Audionachrichten lassen sich mit ihnen auch mehrere Nutzer zu Gruppenunterhaltungen zusammenschalten. Viele Anbieter haben außerdem die Privatsphäre als Geschäftsprinzip entdeckt und bieten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und weitgehende Anonymität bei der Nutzung.