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Zukunftstechnik erobert den Alltag

Abtauchen in virtuelle Welten: Eine sogenannte Virtual-Reality-Brille macht es möglich. Foto: HTC
Abtauchen in virtuelle Welten: Eine sogenannte Virtual-Reality-Brille macht es möglich. Foto: HTC FOTO: HTC
Barcelona. Neue tragbare Endgeräte werden von den Verbrauchern bislang noch skeptisch beäugt und nur zögerlich gekauft – obwohl die Hersteller den Markt mit neuen Uhren, Armbändern oder Virtual-Reality-Brillen fluten. dpa-MitarbeiterTill Simon Nagel

In freier Wildbahn sind Smartwatches bislang eher selten anzutreffen. Bei den technikaffinen Besuchern des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona , der größten Mobilfunk-Messe Europas, zieren die Computer-Armbanduhren dagegen viele Handgelenke. Geht es nach den Herstellern, sollen Smartwatches bald verstärkt im Alltag ankommen. Zwei Trends zeichnen sich ab. Die Urbane LTE von LG funktioniert etwa wie Samsungs Gear S dank eigenem Mobilfunkmodul auch ohne Smartphone. Die Koreaner setzten bei der Urbane LTE auf das eigentlich schon ausgemusterte Betriebssystem WebOS. Eine zweite Version der LG Watch Urbane kommt ohne Mobilfunkanschluss aus und setzt auf Googles Android Wear, das als Betriebssystem auch in der Huawai Watch zum Einsatz kommt.

Auch multifunktionale Armbänder stehen beim heute zu Ende gehenden MWC in Barcelona hoch im Kurs. Huawei setzt mit seinem TalkBand B2 auf Vielseitigkeit. Das Gerät hat Sensoren zum Messen von körperlichen Aktivitäten, sein Herzstück lässt sich ohne Armband auch als Bluetooth-Ohrstecker nutzen. HTCs Grip ist hingegen ein Hybride aus Smartwatch und Fitness-Armband. Mit dem Smartphone verbunden, kann es Nachrichten, Termine und eingehende Anrufe auf dem kleinen Display anzeigen. Acers Liquid Leap+ erlaubt das Steuern der Musikwiedergabe auf dem Smartphone. "Für Hobbysportler ist das eine spannende Sache", sagt Tim Hoffmann vom IT-Branchenverband Bitkom. Für die Zukunft erwartet er, dass die Sensoren noch enger an den Menschen heranrücken - etwa eingewebt in Sportkleidung.

Ein weiterer Zukunftstrend ist die virtuelle Realität. Samsung hat in Barcelona eine neue Version seiner Datenbrille Gear VR angekündigt. Sie ist etwas kompakter als das bisher nur für das Phablet Note 4 verfügbare erste Modell. Nun können auch die neuen Galaxy-S6-Modelle vor die Linsen der Brille gesteckt werden. Schon die erste Version bietet mit zahlreichen Spielen und Filmen ein großes Angebot. Und Samsung wird nicht lange allein bleiben. HTC will bis Ende des Jahres ein eigenes, marktfähiges Modell herausbringen. Matthias Ziegler, Technik-Experte bei der Unternehmensberatung Accenture , glaubt an das Potenzial der virtuellen Realität. Zwar werden die Brillen seiner Ansicht nach eher von Spielern genutzt werden, doch 360-Grad-Videos und Fotopanoramen seien auch für normale Nutzer interessant