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Younow-Chef weist Vorwürfe zurück

New York. Der Chef des Videoportals Younow, Adi Sideman, hat Vorwürfe, das Angebot seines Unternehmens sei jugendgefährdend, zurückgewiesen. "Wir haben das Internet nicht erfunden", sagte Sideman. "Facebook , Twitter und all die anderen sind auch ab 13 Jahren zugelassen". Agentur

Politiker hatten das Portal wegen angeblich unzureichender Jugendschutz-Bestimmungen kritisiert.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hatte vor den Gefahren von solchen Portalen gewarnt. Es bestehe die Gefahr, dass Persönlichkeitsrechte oder Privatsphäre verletzt würden, sagte dessen Präsident Thomas Krüger .

Auf Younow filmen sich die Nutzer und übertragen die Aufnahmen live ins Internet. Besonders bei Jugendlichen und Kindern ist der Dienst beliebt.