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Wie Nutzer ihre Daten vor neugierigen Apps schützen können

Wie Nutzer ihre Daten vor neugierigen Apps schützen können

Smartphone-Apps bieten im Alltag viele Vorteile. Nutzer können mit den passenden Anwendungen etwa das nächstgelegene Café suchen und mit Freunden chatten. Allerdings sammeln die kleinen Helfer auch zahlreiche Daten über ihre Nutzer.

Viele Apps fürs Smartphone sind neugierig. Sie sammeln private Daten über ihre Nutzer. Wer das verhindern will, hat je nach Betriebssystem und Alter seines Handys unterschiedliche Möglichkeiten. Mit dem Thema beschäftigen sollten sich Nutzer aber auf jeden Fall, rät das Portal mobilsicher.de. Denn die Daten ließen sich oft konkreten Personen zuordnen und verrieten teils sehr viel über sie, darunter auch intime Details.

Das einfachste Mittel gegen neugierige Apps sei, die Rechte der Programme einzuschränken. Unter dem Apple-Betriebssystem iOS könnten Nutzer zum Beispiel exakt festlegen, welche Apps einen Zugriff auf die Kontakte, die Fotos, den Kalender oder den Aufenthaltsort haben. Das entsprechende Menü fänden iOS-Nutzer unter "Einstellungen" und "Datenschutz". Eine ähnliche Funktion gebe es beim Betriebssystem Android erst von der Version 6.0 (Marshmallow) an unter dem Menüpunkt "Einstellungen" und "Apps ".

Auf Smartphones mit einer älteren Android-Version ist die Rechtekontrolle für Apps nicht ganz so einfach. Die Experten von mobilsicher.de empfehlen dafür die kostenpflichtige, von Informatikern der Universität Saarbrücken entwickelte App SRT:AppGuard. Im Gegensatz zu ähnlichen Apps brauche sie keinen sogenannten Root-Zugriff auf das Smartphone, der nur für Experten empfehlenswert sei. Allerdings sei diese App nicht bei Google Play, sondern nur über die Webseite srt-appguard.com erhältlich.

srt-appguard.com