Weltraum-Wettbewerb: 2000 fremde Planeten suchen einen Namen

Weltraum-Wettbewerb: 2000 fremde Planeten suchen einen Namen

Heidelberg. Knapp 2000 Exoplaneten, Himmelskörper fremder Sonnen, kennen die Astronomen mittlerweile. Doch welche Namen sollen sie tragen? Um diese Frage zu beantworten, hat die Internationale Astronomische Union (IAU) den "Name Exo-Worlds"-Wettbewerb gestartet.

Er soll Namensvorschläge für die beliebtesten Himmelskörper sammeln. Insgesamt sollen Namen für 15 Sterne und 32 Planeten vergeben werden, so das Heidelberger Max-Planck-Institut für Astronomie.

Die Liste der zu benennenden Himmelskörper ist auf der Internetseite www.nameexoworlds . org veröffentlicht. Namensvorschläge einreichen können Astronomieclubs, Schulen und gemeinnützige Organisationen. Sie müssen sich dafür zuvor auf der Internetseite der Astronomen-Organisation (directory.iau.org) registriert haben. Eingereicht werden können diese Vorschläge bis zum 2. Juni. Danach soll es eine Internet-Abstimmung über die vorgeschlagenen Namen geben, an der jedermann teilnehmen kann. Am 3. August sollen die Namen der Himmelskörper dann bei der Generalversammlung der IAU bekannt gegeben werden.

www.nameexoworlds.org

directory.iau.org

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