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Verschlüsselungs-Lücke „Freak“ betrifft auch Windows

Berlin. Agentur

Auch Windows-Geräte sind von der Schwachstelle "Freak" betroffen, über die Angreifer den Datenverkehr beim vermeintlich sicheren Internet-Surfen abgreifen können. Ursprünglich wurde angenommen, dass die Sicherheitslücke nur im Safari-Browser von Apple sowie dem Browser der Smartphones mit dem Google-System Android offen ist. Nun warnte Microsoft aber, dass auch alle unterstützten Windows-Versionen eine Schwachstelle haben. Dazu gehört auch der Internet Explorer von Microsoft . Nach Abschluss der Untersuchung werde Microsoft eine Lösung für das Problem haben, kündigte der Software-Konzern an. Als sicher gelten nach Einschätzung von Experten der Browser Firefox (Android , Linux , OS X, Windows) sowie Chrome (iOS , Linux , Windows ), Opera (Windows) und Puffin (iOS ). Unsicher sind demnach der Internet Explorer (Windows), Safari (iOS , OS X, Windows), der Standard-Android-Browser, der Blackberry Browser , Chrome (Android , OS X), Dolphin (Android , iOS ), iCab (iOS ), Mercury (Android , iOS ) sowie Opera /Opera mini (Android , iOS , Linux , OS X) und der UC Browser (Android ). Auf der Online-Plattform, freakattack.com/clienttest.html können Nutzer testen, ob ihr Browser sicher ist.

Die Schwachstelle geht auf die 80er und 90er Jahre zurück, als es US-Firmen noch verboten war, Verschlüsselungstechnologien ins Ausland zu verkaufen. Das Verbot wurde Ende der 90er Jahre aufgehoben, die alte unsichere Verschlüsselung verschwand allerdings nicht komplett.