Umweltministerium rät bei Pilzen zur Zurückhaltung

Umweltministerium rät bei Pilzen zur Zurückhaltung

Das Bundesumweltministerium rät zur Zurückhaltung beim Konsum von Wildpilzen. Mehr als 200 bis 250 Gramm pro Woche sollten Erwachsene nicht regelmäßig essen, Kinder entsprechend ihrem Körpergewicht weniger. Auslöser der Warnung ist die Eigenschaft der Pilze , Schwermetalle, zum Beispiel Quecksilber, aus dem Erdboden zu filtern. Bei einer Untersuchung im Jahr 2013 seien in 60 Prozent der Proben frischer und tiefgefrorener Wildpilze Quecksilberkonzentrationen über dem gesetzlichen Höchstwert gemessen worden. Pilze in Süddeutschland können nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl bis heute radioaktives Cäsium enthalten, so das Bundesamt für Strahlenschutz . Das damals freigesetzte Cäsium-137 hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren.

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