TÜV-Ratgeber: Was beim Monitor-Kauf zu beachten ist

TÜV-Ratgeber : Was beim Monitor-Kauf zu beachten ist

Wer sich einen neuen Computermonitor kaufen möchte, kann unter anderem zwischen LCD, QLED und OLED wählen. Welcher Monitortyp der Beste sei, hänge vor allem davon ab, was der Nutzer damit machen wolle, erklärt Florian Hockel vom TÜV Süd.

LCD steht für Liquid Crystal Display, auf Deutsch Flüssigkristallbildschirm. Das Bild eines solchen Monitors wird dadurch erzeugt, dass Flüssigkristalle mithilfe einer elektrischen Spannung ausgerichtet werden. OLED steht für Organic Light Emitting Diode, übersetzt organische Leuchtdiode. Ein solcher Bildschirm besteht aus zahlreichen kleinen Lichtpunkten. Die Quantenpunkt-Leuchtdiode (QLED) wurde von dem koreanischen Elektronikkonzern Samsung für die Monitore des Unternehmens entwickelt.

Der Preis könne sehr unterschiedlich ausfallen, sagt Hockel. Die derzeit gebräuchlichsten und günstigsten Monitore seien LCD-Monitore. Sie verfügen über eine schnelle Reaktionszeit. Das sei die Voraussetzung für ein ruckelfreies Bild, so Hockel. „Das ist für Nutzer auch dann wichtig, wenn sie den PC nur gelegentlich nutzen, um etwa ein Youtube-Video oder einen Nachrichtenbeitrag anzusehen.“ Laut Hockel schwächeln LCD-Bildschirme jedoch bei der Bildqualität.

Ein solcher Monitor sei auch für Büroanwendungen ausreichend. Auch wer als Hobby Fotos oder Videos bearbeitet oder gelegentlich einen Film ansehen will, sei mit einem LCD-Bildschirm gut bedient, versichert der TÜV. Dafür eignen sich Monitore mit 24 (circa 61 Zentimeter) oder 27 Zoll (circa 69 Zentimeter) Bildschirmdiagonale.

„QLED-Monitore liegen preislich, verglichen mit LCD-Monitoren, um 20 bis 50 Prozent höher, je nach Größe und Auflösung. Die Investition lohnt sich vor allem für Computerspieler und Filmfans sowie für alle, die beruflich Bilder oder Videos bearbeiten“, so Hockel. Gerade solche Nutzer profitieren auch von schnellen und großen Monitoren ab 48 Zoll (circa 122 Zentimeter).

Am teuersten seien derzeit noch OLED-Monitore, die ihren technischen Vorteil vor allem bei dunklen Szenen ausspielen können. Diese Monitore eignen sich besonders gut für Computerspiele und alle, die auf ein besonders gutes Bild bestehen, so Hockel. Filmfans und Videospieler seien auch diejenigen, die solch teure Bildschirme kaufen.

(dpa)
Mehr von Saarbrücker Zeitung