| 19:28 Uhr

Super-Batterie soll 1000 Kilometer Reichweite haben

Dresden. Ingenieure der Fraunhofer-Gesellschaft wollen mit einem neuen Batterie-Konzept die Reichweite von Elektroautos mindestens verdoppeln. Der Stromspeicher eines Elektroautos kann heute aus mehreren tausend separaten Zellen bestehen. Sie stecken jeweils in einem eigenen Gehäuse, jede hat ihre eigenen Anschlüsse und Leitungen.

Ingenieure der Fraunhofer-Gesellschaft wollen mit einem neuen Batterie-Konzept die Reichweite von Elektroautos mindestens verdoppeln. Der Stromspeicher eines Elektroautos kann heute aus mehreren tausend separaten Zellen bestehen. Sie stecken jeweils in einem eigenen Gehäuse, jede hat ihre eigenen Anschlüsse und Leitungen.


Diese Verpackung macht rund die Hälfte des Volumens der Gesamtbatterie aus. Das kostet nicht nur viel Platz, sondern sorgt auch für zusätzliche elektrische Widerstände, die wiederum Leistung kosten. Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme in Dresden entwickelt nun Lithium-Batterieblöcke, die nicht mehr in kleine Zellen unterteilt sind. "Durch unser neues Konzept hoffen wir mittelfristig die Reichweite von Elektroautos auf bis zu 1000 Kilometer zu steigern", erklärt Projektleiterin Mareike Wolter. Erste Fahrzeugtests seien allerdings erst um das Jahr 2020 zu erwarten.