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Suchmaschine Metager veröffentlicht Quellcode als Datenschutz-Beleg

Hannover. Die Betreiber der Suchmaschine Metager haben den Quellcode des Programms veröffentlicht. Ziel dieser Maßnahme ist es dem Trägerverein zufolge, das Vertrauen der Anwender in die Sicherheit und das Datenschutzniveau der Suchmaschine weiter zu stärken. Jeder könne die Funktionen nun prüfen und überwachen, wie mit seinen Daten umgegangen werde. Außerdem ist das Suchprogramm den Angaben zufolge ab sofort eine sogenannte freie Software. Das bedeutet, dass Nutzer das Programm untersuchen, ändern und verbessern dürfen. Von diesem Schritt erwarteten sich die Entwickler Anregungen und Verbesserungsvorschläge. Agentur

Die Betreiber der Suchmaschine Metager haben den Quellcode des Programms veröffentlicht. Ziel dieser Maßnahme ist es dem Trägerverein zufolge, das Vertrauen der Anwender in die Sicherheit und das Datenschutzniveau der Suchmaschine weiter zu stärken. Jeder könne die Funktionen nun prüfen und überwachen, wie mit seinen Daten umgegangen werde. Außerdem ist das Suchprogramm den Angaben zufolge ab sofort eine sogenannte freie Software. Das bedeutet, dass Nutzer das Programm untersuchen, ändern und verbessern dürfen. Von diesem Schritt erwarteten sich die Entwickler Anregungen und Verbesserungsvorschläge.


Bei Metager werden nach Angaben der Betreiber keine IP-Adressen oder andere personenbezogenen Daten von Nutzern gespeichert oder ausgewertet. Die Metasuchmaschine fragt zahlreiche deutschsprachige, wissenschaftliche und internationale Suchdienste gleichzeitig ab. Dem Anwender werden die gesammelten Ergebnisse angezeigt. Getragen wird das nicht kommerzielle Projekt vom Verein für freien Wissenszugang (Suma-EV). Es wird in einer Kooperation mit der Universität Hannover weiterentwickelt. Andere Suchmaschinen-Anbieter mit einem Fokus auf Privatsphäre und Datenschutz sind beispielsweise Ixquick/Startpage oder Duckduckgo.