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Studie zum Thema Impfen

Studie zum Thema Impfen

Berlin. Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten. In Deutschland wurden allein im ersten Quartal 2015 fast 1100 Fälle gemeldet, so die Apollon-Hochschule für Gesundheitswirtschaft in Bremen.

Masern sind nicht harmlos. Die Kinderkrankheit kann schwere Komplikationen haben und im schlimmsten Fall tödlich enden - mitunter Jahre nach einer überstanden geglaubten Infektion, so die Hochschule.

Das Masern-Virus ließe sich per Impfung ausrotten. Dafür wäre eine Impfquote von 95 Prozent nötig. Bei den heutigen Schulkindern haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin 95 Prozent zumindest die erste Impfung erhalten. In der Altersgruppe von 18 bis 40 Jahre sei aber fast die Hälfte der Deutschen nicht geimpft.

Was sind Motive von Eltern, ihre Kinder nicht impfen zu lassen? Wie steht es um den Nutzen und die Nebenwirkungen der Impfung? Dieser Frage geht nun eine Studie der Universitäten Aachen und Erfurt zur Impfmüdigkeit nach. Ihr Ziel ist es, das Phänomen Impfmüdigkeit zu untersuchen und auch, wie sich die Impfbereitschaft erhöhen lässt. Eine konsequente Impfung könnte die Masern ausrotten. Foto: dpa