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Urteil der Stiftung Warentest
Mäßige Noten für Apples neueste iPhone-Generation

Berlin. Stiftung Warentest hat die neuesten iPhones XS und XS Max auf Herz und Nieren geprüft – mit teilweise ernüchternden Ergebnissen. Besonders in der Fallprüfung hätten die neuen Geräte nicht überzeugt, so die Stiftung. np

Bei diesem Test werden in einer Falltrommel Stürze aus 80 Zentimetern Höhe simuliert. Bei einem der beiden geprüften XS-Modelle sei das Bildschirmglas nach 50 Stürzen gebrochen, beim zweiten habe die Kamera den Dienst quittiert. Beim größeren XS Max sei der Bildschirm eines der beiden Testgeräte ebenfalls nach 50 Stürzen gesplittert, beim anderen nach 100 die ebenfalls gläserne Rückseite.


Schon die vergangene Generation der iPhones war im Falltest durchgefallen und von Stiftung Warentest als „Zerbrechlichstes iPhone aller Zeiten“ betitelt worden. Daran habe sich wenig geändert: „Offen­bar hat Apple bei der Stabilität seiner Handys nicht ausreichend nachgebessert“, so das Fazit der Tester.

Auch beim Telefonieren müssten Nutzer Abstriche machen: „Die Sprach­qualität ist mittel­mäßig, die Netz­empfindlich­keit mau“, so das Testergebnis. Positiv seien hingegen die verbesserte Kamera, der höher auflösende Bildschirm und die längere Akkulaufzeit von bis zu 26 Stunden aufgefallen. Stiftung Warentest rät eher zum deutlich günstigeren iPhone 8. Lediglich die Akkulaufzeit sei hier schlechter.



Apple hatte die beiden neuen Smartphones XS und XS Max vor wenigen Tagen vorgestellt. Laut Hersteller beginnen die Preise für die iPhones der neuen Generation bei 1150 Euro für das iPhone XS mit 64 Gigabyte Speicherplatz und enden bei 1650 Euro für das XS Max mit 512 Gigabyte Speicher.