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Siegerposen auf dem Smartphone

Einen Sinn für Selbst-Inszenierung bewies Diskuswerfer Robert Harting schon bei seinem Olympiasieg in London 2012. Auch im Internet auf Facebook und Twitter ist Harting, der in Rio wieder zu den deutschen Medaillen-Hoffnungen zählt, sehr aktiv. Foto: OKTEN/DPA
Einen Sinn für Selbst-Inszenierung bewies Diskuswerfer Robert Harting schon bei seinem Olympiasieg in London 2012. Auch im Internet auf Facebook und Twitter ist Harting, der in Rio wieder zu den deutschen Medaillen-Hoffnungen zählt, sehr aktiv. Foto: OKTEN/DPA FOTO: OKTEN/DPA
Berlin. Die Olympischen Spiele in Rio versprechen viele Highlights. Vom Fußball im Maracanã über Triathlon an der Copacabana bis zum Bogenschießen im Sambódromo. Auf Webseiten und per App erhalten Nutzer dazu viele Informationen. dpa-Mitarbeiter Christopher Weckwerth

Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro vom 5. bis 21. August sind ein mediales Großereignis. Auch im Internet und auf dem Smartphone wird Sportfans einiges geboten.



Die Anwendung "Rio 2016" ist die offizielle App des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Das Programm bietet einen kalendarischen Überblick über die einzelnen Veranstaltungen der Spiele. Außerdem stellt die Anwendung Informationen zu Tickets und Sportstätten bereit. Der sogenannte "Spectator's Guide" erklärt die Regeln der 42 Disziplinen. Außerdem veröffentlicht das Programm aktuelle Meldungen, Ergebnisse und Fotos von den Wettkämpfen. Bisher gibt es die Anwendung allerdings nur auf Englisch, Portugiesisch und Französisch.

Wer den Stars der Spiele in den sozialen Netzwerken folgen möchte, dem helfen die Apps "Rio 2016 Social Hub" (Android) und "Olympic Athletes' Hub" (Apple ). Die Programme bündeln die Accounts der Stars auf Facebook , Twitter und Instagram.

Deutsche Stars im Netz

Wer sich speziell für die deutschen Teilnehmer interessiert, bekommt auf der Seite deutsche-olympiamannschaft.de eine Zusammenstellung der Profile der Sportler und der Olympiamannschaft in den sozialen Medien. Verbunden sind sie über den Hashtag "#WirfuerD", der schon bei den Spielen in London 2012 und Sotschi 2014 im Einsatz war.



Auch Live-Bilder von den Wettkämpfen sind im Internet und auf dem Smartphone verfügbar. Innerhalb Deutschlands wird das TV-Programm von ARD und ZDF auch in den Apps der Sender zu sehen sein. In der Sportschau-App überträgt die ARD darüber hinaus 1000 Stunden exklusive Livestreams. Jeden Tag will die ARD auch ein 360-Grad-Video anbieten, das ohne spezielle Virtual-Reality-Brille zu sehen sein soll. Das ZDF zeigt in seiner neuen App "Olympia in 360°" ausgewählte Wettkämpfe auch live mit Rundumblick. Die ARD plant ebenfalls eine zusätzliche VR-App, mit der ein 360-Grad-Ereignis pro Tag zu sehen sein soll. Voraussetzung dafür ist allerdings eine entsprechende VR-Brille.

Wer sich selbst auf nach Rio macht, dem stehen eine Reihe von Apps als Unterstützung zur Verfügung. Auf der Suche nach dem schnellsten Weg von der Copacabana zum Maracanã hilft "moovit" weiter. Der App-Partner der Spiele für den öffentlichen Nahverkehr ist auch auf Deutsch verfügbar. Mit "Busão Carioca" lassen sich die Standorte der Busse in Rio live verfolgen. Angesichts vieler Staus gerade in Strandnähe kann auch "Bike Rio" mit 270 Leihrad-Stationen von Nutzen sein. Wer Appetit bekommt, reserviert sich in "Grubster" einen Platz im Restaurant und bekommt dafür einen Rabatt. Angesichts der prekären Sicherheitslage bietet Amnesty International zudem "Fogo Cruzado" (Kreuzfeuer) an. Die App soll durch Angaben von Augenzeugen Schusswechsel in der Stadt dokumentieren.

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