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Seifenspender mit Online-Anschluss

Seifenspender mit Online-Anschluss

Jetzt soll die Digitaltechnik auch Waschräume in Bürogebäuden erobern.

(np) Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen (IFF) arbeiten am intelligenten Seifenspender. Er soll ebenso wie die digitale Toilettenrolle und der Handtuchspender signalisieren, wo Verbrauchsmaterial im Waschraum nachgefüllt werden muss, erklärt das Institut. Beim Seifenspender registriere ein optischer Sensor den Füllstand des Behälters. Eine ähnliche Elektronik werde in der Toilettenrolle genutzt, während beim Handtuchspender die Abgabe jedes Papiertuchs registriert werde.

Die Daten aller digitalen Zählwerke sollen drahtlos an eine Zentrale übermittelt und von dort schließlich per Mobilfunk gebündelt zu einem Dienstleister weitergeleitet werden. Die Technik sei nicht nur zur Waschraum-Kontrolle geeignet. Die Sensornetzwerke ließen sich auch in der Landwirtschaft, im Straßenbau bei der Überwachung von Bauwerken und bei der Steuerung von Produktionsanlagen in der Industrie nutzen. Weil sich die Sensoren sogar in Textilien integrieren ließen, wäre es mit ihrer Hilfe auch möglich, die Bewegungsabläufe eines Patienten in einer Physiotherapie zu kontrollieren, schließt das Fraunhofer-Institut.