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Schweizer Ingenieure arbeiten an feuersicherem Akku

Zürich. Ingenieure der ETH Zürich entwickeln einen Lithiumionen-Akku aus Feststoffen. Er soll sich auch bei hohen Temperaturen nicht entzünden können, so die Uni. Klassische Lithiumionen-Akkus können bei falscher Handhabung gefährlich werden. Nico Pointner

Ingenieure der ETH Zürich entwickeln einen Lithiumionen-Akku aus Feststoffen. Er soll sich auch bei hohen Temperaturen nicht entzünden können, so die Uni. Klassische Lithiumionen-Akkus können bei falscher Handhabung gefährlich werden.


Selbst die Explosion einer Kleinbatterie kann zu schweren Verletzungen führen. Auch Elektroautos fingen bereits Feuer und in der Altstadt von Steckborn am Bodensee brannte vor einigen Monaten eine Häuserzeile ab, weil vermutlich ein Modellbau-Akku in Brand geraten war, so die ETH Zürich . Klassische Lithiumionen-Akkus enthalten flüssige oder gelförmige Elektrolyte. Werden sie überladen oder zu stark erhitzt, droht Gefahr. Bei Festkörperakkus bestehen nicht nur die Elektroden, sondern auch der dazwischenliegende Elektrolyt aus festem Material. Sie seien deshalb sicherer, erklärt Jennifer Rupp, Professorin für elektrochemische Materialien der ETH Zürich .