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Schlecht beraten bei Apotheken vor Ort und im Internet

Schlecht beraten bei Apotheken vor Ort und im Internet

Einem aktuellen Test der Stiftung Warentest zufolge kommen sowohl Apotheken vor Ort als auch Online-Apotheken ihrer Beratungspflicht nicht ausreichend nach. Wer Medikamente erwerben will, fragt daher am besten nach und beschreibt seine Symptome, raten die Warentester in ihrer Zeitschrift „test“ (Ausgabe 05/2014).



Unabhängig davon, ob der Kunde das Arzneimittel online oder in einer Apotheke vor Ort kauft, sind Apotheker bei der Abgabe von Medikamenten zur Beratung verpflichtet. Versandapotheken müssen daher eine Beratungs-Hotline anbieten, so die Stiftung Warentest.

Außerdem empfiehlt sie, den Apotheker zu bitten, im Computer nach Wechselwirkungen des gewünschten Medikaments mit anderen Arzneimitteln nachzusehen, die man einnimmt. Versandapotheken erkannten im Test Wechselwirkungen rezeptpflichtiger Medikamente besser als die Apotheken vor Ort. Diese gaben dafür bessere Auskünfte bei der Abgabe rezeptfreier Medikamente. Die Stiftung Warentest untersuchte 17 Online-Apotheken und 21 Vor-Ort-Apotheken in sechs Städten, denen je sieben verschiedene Testaufgaben gestellt wurden.